Sowohl die Oberliga- als auch die Landesliga- Mannschaften wollen morgen wichtige Punkte in der Meisterschaft sammeln.

Il Kwon Park (l.) spielte bereits gegen die U 21 des 1. FC Köln.
Il Kwon Park (l.) spielte bereits gegen die U 21 des 1. FC Köln.

Il Kwon Park (l.) spielte bereits gegen die U 21 des 1. FC Köln.

Yalcin Kilic steht noch einmal im ASV-Aufgebot. Archiv

Marco Quotschalla (l.) bringt für sein Engagement in Baumberg viel Erfahrung aus der Profizeit mit.

Marvin Ellmann (l.) will für Ratingen endlich treffen. Archiv

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Il Kwon Park (l.) spielte bereits gegen die U 21 des 1. FC Köln.

Kreis Mettmann. Drei Spiele, vier Punkte: Der Oberliga-Start des VfB 03 Hilden gehört in die Kategorie „solide“. Vor allem die Entwicklung der Mannschaft innerhalb der englischen Auftaktwoche macht den Verantwortlichen Mut. Nach Niederlage und Remis feierten die Hildener Fußballer beim SV Hönnepel-Niedermörmter den ersten Sieg. „Langsam sind wir auf dem richtigen Weg“, sagt Michael Kulm. Optimistisch blickt der Teammanager deshalb dem Heimspiel am Sonntag (15 Uhr, Hoffeldstraße) entgegen. Jedoch wartet auf den VfB eine besondere Herausforderung, immerhin gibt der FC Kray seine Visitenkarte ab. Zwar fuhr der Regionalliga-Absteiger in den ersten drei Partien lediglich einen Zähler ein, doch Kulm erklärt: „Wir werden Kray den nötigen Respekt entgegenbringen – die werden noch eine gute Saison spielen.“

Die Hildener warten am Sonntag mit einer personellen Neuerung auf. „Die Spielberechtigung für Il Kwon Park liegt vor“, berichtet Kulm. „Der kleine Koreaner kann endlich spielen“, ergänzt der Teamchef freudestrahlend. Denn gerade von dem 21-Jährigen erhofft er sich eine Belebung der Offensive. „Schnell, dribbel- und zweikampfstark“, zählt Kulm die Qualitäten des Südkoreaners auf. Doch der 50-Jährige betont zugleich: „Im Meisterschaftsbetrieb haben wir ihn natürlich alle noch nicht gesehen.“ Weil Park als fleißig und aufmerksam gilt, dürfte der Lerneffekt nicht lange auf sich warten lassen. bs

ASV Mettmann hat sich für Partie am Sonntag viel vorgenommen

Mit dem 1. FC Mönchengladbach erwarten die Landesliga-Fußballer des ASV Mettmann morgen (Anstoß 15 Uhr, Sportzentrum Auf dem Pfennig, Hasseler Straße) einen Gladbacher Traditionsverein, der in der vergangenen Saison noch in der Oberliga spielte. Nachdem der ASV vergangenen Sonntag beim TV Kalkum-Wittlaer ebenfalls gegen einen Oberliga-Absteiger gespielt und deutlich mit 1:4 verloren hat, sollen diesmal die Punkte in Mettmann bleiben. „Es wird für uns eine schwere, aber lösbare Aufgabe. Wenn wir an die Leistung der ersten beiden Meisterschafsspiele anknüpfen, glaube ich fest an einen Dreier“, erklärt Musa Ibis.

Dabei sieht der ASV-Vorsitzende den Ausfall von Torwart Semih Demirhat (Sperre) als nicht so gravierend an. „Wir haben mit Daniel Robrecht einen Zweittorwart, zu dem ich großes Vertrauen habe.“ Ibis geht davon aus, dass Demirhat einige Wochen nicht zur Verfügung steht. „Da er den Ball in Richtung Schiri-Assistenten geworfen hat, kommt es zu einer Spruchkammersitzung. Es sei nicht zu akzeptieren, dass Demirhat eine Entscheidung des Unparteiischen mit solch einer Reaktion kommentiert, so Ibis. Auf die Bank als zweiter Schlussmann wird sich Torwarttrainer Yalcin Kilic setzen. „Er hat seine Karriere zwar beendet, aber noch nichts von seinem Können eingebüßt“, sagt der ASV-Vorsitzende lächelnd. K.M.

Sportfreunde Baumberg nehmen neuen Stürmer unter Vertrag

Der Oberligist Sportfreunde Baumberg hat auf den letzten Drücker Marco Quotschalla unter Vertrag genommen. Der 28-Jährige spielte bis vor drei Monaten beim Zweitligisten FC Rodange in Luxemburg. Quotschalla (28) absolviert derzeit eine Ausbildung zum Automobil-Kaufmann bei einem Monheimer Autohaus und zieht damit den Schluss-Strich unter seine Profi-Karriere, die durch zwei schwere Verletzungen am Sprunggelenk stark ausgebremst wurde, jedoch namhafte Stationen (Bayer Leverkusen, 1. FC Köln, Alemannia Aachen, Schalke 04) beinhaltete.

Abenteuerlich war nach den Regionalliga-Stationen Wuppertaler SV und Eintracht Trier das schnell beendete Engagement beim italienischen Verein NFC Orlandina: „Wir haben da keinen Euro gesehen.“ Nach dem Abstieg seines nächsten Vereins TuS Koblenz aus der Regionalliga ging Quotschalla nach Luxemburg, wo er vor drei Monaten ausstieg.

Für SFB-Trainer Salah El Halimi ist wichtig, dass Quotschalla zu Baumberg passt: „Marco kann uns weiterhelfen. Er sucht sofort den Weg zum Tor und wir sind durch ihn flexibler.“ Nach Dienstschluss muss der neue Mann derzeit von seinem Ausbildungsbetrieb bis zum Platz an der Sandstraße gerade mal zwei Kilometer bewältigen. Daraus folgt zumindest derzeit immer noch nicht, dass Quotschalla zur Startelf gehört – wie zuletzt beim 1:1 gegen den TSV Meerbusch. Da fehlte ja Miguel Lopez Torres (berufliche Gründe), der jedoch am Sonntag (15 Uhr) in der schwierigen Partie beim SC Düsseldorf-West wieder an Bord ist. mid

Trainer des FC Monheim tritt auf der Euphorie-Bremse

Nach drei Siegen aus den ersten drei Spielen in der Landesliga ist die Euphorie groß beim Aufsteiger FC Monheim. Das liegt nicht nur an der perfekten Ausbeute von neun Punkten, sondern eher an der teils deutlichen Monheimer Dominanz. Im verdienten Lob verbirgt sich allerdings gerade in einem derart frühen Stadium der Saison ein gewisses Risiko. FCM-Coach Dennis Ruess tritt daher auf die Bremse: „Mir ist der Hype der vergangenen Tage etwas zu viel. Das ist in gewisser Hinsicht natürlich schön, aber auch gefährlich. Wir haben gerade mal neun Punkte gesammelt – von den 40 Zählern, die wir vielleicht zum Klassenerhalt brauchen.“

Am Sonntag (15 Uhr) geht es zum SC Union Nettetal – der zumindest vor der Saison als heißer Kandidat für die Meisterschaft galt. Obwohl das nach nur zwei Punkten aus den ersten drei Partien vorerst kein Thema ist, erwartet Ruess die bislang klar schwierigste Aufgabe: „Ich sehe Nettetal trotz des schwachen Starts nach wie vor weit vorne dabei. Sie haben eine sehr spielstarke Mannschaft. Natürlich sind sie mit anderen Erwartungen gestartet und haben jetzt einen gewissen Druck.“ mroe

Ratingen 04/19 nimmt auch das Tabellenschlusslicht sehr ernst

Selbstvertrauen ist gut. Zu viel Selbstbewusstsein jedoch kann schädlich sein. Dann kann selbst eine Partie beim punktlosen Tabellenletzten zu einer schweren Aufgabe werden. Das weiß auch Peter Radojewski, Trainer von Ratingen 04/19 – und warnt, trotz der Bilanz von 1:11 Toren und null Punkten vor der Oberliga-Partie beim Cronenberger SC: „Wir sind auf jeden Fall Favorit. Aber das wird kein einfaches Spiel. Wir müssen die Füße auf dem Boden behalten, vor allem nach dem 5:0 der vergangenen Woche.“ Da spielte der RSV im eigenen Stadion. Auf einem großen Platz und auf Naturrasen. „Das wird in Cronenberg ganz anders. Das ist ein Kunstrasen. Der ist kürzer und schmaler als ein normaler Platz und liegt so ein bisschen in einem Kessel. Das kommt einer Mannschaft, die über den Kampf kommen muss, natürlich entgegen. Cronenberg wird sich tief hinten rein stellen und auf Konter hoffen.“ asch

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