In Kapellen erreicht der FCW trotz mehr Spielanteilen nur ein 1:1.

Wülfrath. Der 1. FC Wülfrath hat die Talfahrt in der Niederrheinliga nach zwei Pleiten mit einem 1:1 (0:0)-Remis beim SC Kapellen-Erft gestoppt. Die Elf von Trainer Frank Kurth hatte deutlich mehr Spielanteile und hätte bei einer effizienteren Chancenverwertung als Sieger vom Platz gehen können. "Von außen betrachtet ist das Resultat - ein Punktgewinn in einem Auswärtsspiel - nicht schlecht. Aber wenn man den Spielverlauf betrachtet, können wir absolut nicht zufrieden sein", bemängelte Kurth.

Der FCW wirkt im Spielaufbau wieder deutlich sicherer

Von der ersten Minute an wirkten die zuletzt durch die Rot-Sperre ihrer Defensivstütze Martin Haschke instabilen Wülfrather viel sicherer im Spielaufbau. Dominik Rauner, der vergangene Woche für ein weiteres Jahr am Erbacher Berg unterzeichnet hat, hielt mit Marco Menge die Abwehrreihe zusammen, und auch der ins Mittelfeld beorderte Stürmer Ganesh Pundt wurde seiner neuen Rolle gerecht.

Nach einer halbstündigen Abtastphase kam Gastgeber Kapellen zu seiner ersten Tormöglichkeit, doch FCW-Schlussmann Oliver Hassler war auf dem Posten. Das erste Ausrufezeichen auf der Gegenseite setzte Muhammed Basar, dessen Freistoß am Aluminium abprallte (42.).

Nach dem Seitenwechsel startete der 1. FC Wülfrath durch und erspielte sich reihenweise Tormöglichkeiten, doch Ogi Petrovic und Pundt vergaben teilweise im Eins-gegen-eins-Duell mit dem Kapellener Torhüter kläglich. Der Treffer fiel auf der anderen Seite: Bei einem Freistoß leistete sich die Wülfrather Defensive einen Patzer und ließ den Führungstreffer der Gastgeber per Kopf zu (64.). "Das war mehr als unglücklich. Wir haben den Gegner förmlich dazu eingeladen", kommentierte Kurth.

Der Trainer reagierte, reduzierte die Defensive und brachte mit "Hidi" Aydogan einen weiteren Angreifer. Nachdem die neu formierte Wülfrather Abwehrreihe beinahe das 2:0 zuließ, glich der eingewechselte Dren Ajvazi nach einem sehenswerten Soloauftritt aus und sorgte für den mehr als verdienten Punktgewinn für den FCW(85.).

Hassler - Menge, Rauner, Dogan (65. Aydogan), Sagmak, Papoulidis, Arafkas, Kudu (75. Ajvazi), Petrovic (76. Melis), Pundt, Basar

"Eigentlich müsste man nach so einem Spiel drei Punkte mitnehmen. Ab es uns hat mal wieder ein Torgarant im Sturm gefehlt", klagte Kurth.

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