Der Baumberger Trainer hofft gegen Wülfrath auf eine Leistungssteigerung.

Monheim/Wülfrath. Klare Worte waren bei den Sportfreunden Baumberg vor dem Spiel am Sonntag gegen den 1. FC Wülfrath angesagt (14.30 Uhr im Mega-Stadion). Galt es doch, das Auftreten der Mannschaft bei der 0:2-Niederlage gegen Hönnepel-Niedermörmter aufzuarbeiten.

"Wir hatten Probleme mit der Laufbereitschaft. Das haben wir am Dienstag im Training besprochen. Wir haben der Mannschaft deutlich gezeigt, dass wir dieses Auftreten so nicht stehen lassen. Jetzt kann die Mannschaft zeigen, ob sie es verstanden hat", sagte Baumbergs Trainer Jörg Vollack.

Jörg Vollack: "Jetzt sind meine Führungsspieler gefragt"

Er war immer noch angefressen von dem Erscheinungsbild seiner Mannschaft, blickte aber trotzdem auf den nächsten Gegner: "Wülfrath hat eine bärenstarke Mannschaft, das wird eine sehr schwere Aufgabe. Aber wir sind fußballerisch auch gut besetzt. Die Mannschaft muss nur verstehen, dass sie auch auf Zweikämpfe eingehen muss. Jetzt sind meine Führungsspieler gefragt."

Vollack erwartet dabei vor allem von Kosta Knezevic, Vladimir Stanimirovic und Tose Cuskarevski, dass sie in der Lage sind, bei den Mitspielern Konzentration und Leistungsbereitschaft einzufordern und entsprechend zu motivieren. Gelingt das, ist der Trainer optimistisch, gegen Wülfrath eine ansprechende Leistung zu präsentieren und in die Erfolgsspur zurück zu finden.

Bei der Aufstellung werden wohl wieder Umstellungen erforderlich. Zu den verletzten Redouan Yotla, Necati Ergül, Normen Litscho und Markus Brycks ist Fabian Nowak mit einer Zerrung hinzugekommen. Dazu laboriert Marcel Löber an einer Grippe, sein Einsatz ist ungewiss.

Neuzugang Merwel Kalkala könnte den FCW-Kader komplettieren

Wülfrath ist nach elf Spielen mit 18 Punkten (17:16 Tore) Neunter. Baumberg hat bereits ein Spiel mehr absolviert, ist mit 13 Zählern Elfter, hat aber das deutlich schlechtere Torverhältnis (15:21).

In der vergangenen Spielzeit gab es keine Begegnungen, da Baumberg gerade erst aufgestiegen ist.

Wülfraths Trainer Frank Kurth kann hingegen nicht nur auf den kompletten Kader zurückgreifen, sondern vielleicht sogar einen neuen Spieler einsetzen. Für Merwel Kalkala soll bis Sonntag die Freigabe vorliegen. Was der junge Spieler kann, hat er bereits im Testspiel gegen den VfL Bochum gezeigt, als er mit einem schnellen Antritt seinen Gegenspieler stehen ließ und das schönste Tor der Partie erzielte.

Für Kurth ist Baumberg eine Mannschaft auf Augenhöhe. Dass auf Kunstrasen gespielt wird, sieht er als Vorteil für die Sportfreunde, doch da die Wülfrather ebenfalls über einen Kunstrasenplatz verfügen, sieht er seine Mannschaft gut gerüstet. "Wir dürfen da natürlich nicht mit langen Bällen spielen." Sein Ziel: "Wir wollen den Anschluss nach oben weiterhin nicht verlieren. Sollten wir gewinnen, würden wir mit 21 Punkten ganz hervorragend dastehen."

Den Zuschauern wird am Sonntag im Mega-Stadion bei einem Herbstfest Kulinarisches geboten. So sind unter anderem Grillhaxen mit Kraut auf der Speisekarte.

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