Hilden empfängt Mönchengladbach.

Hilden. Der Tabellendritte 1. FC Mönchengladbach (22 Punkte) ist in der Fußball-Landesliga, Gruppe 2, unmittelbarer Verfolger des Führungsduos SV Hilden-Nord und TuS Grevenbroich (beide 25). Die Elf von Trainer Emil Neunkirchen, jüngst mit 2:1 im Verfolgerduell gegen Wersten siegreich, stellt sich am Sonntag beim VfB Hilden vor (14.30 Uhr, Hoffeldstraße). Nach Niederlagen in Eller und gegen Hilden-Nord verbuchten die Westender in den jüngsten sechs Spielen 16 Zähler. Der FC, vergangene Saison in der Endabrechnung ebenfalls Dritter, stellt eine homogene Mannschaft, die viele spielerische Akzente setzt, aber auch versucht, den Gegner früh zu stören.

"Wir sehen uns da in der Außenseiterrolle. Allerdings kommen wir mit einem Gegner, der eher Fußball spielt als arbeitet, besser zurecht. Zuletzt hatte uns der VfB Solingen mit seiner robusten Spielweise arg zugesetzt. Da konnten wir uns körperlich selten behaupten, weil die Einstellung fehlte", sagt VfB-Trainer Michael Kulm. In dieser Woche musste sich die Elf um Kapitän Marcel Bastians deutliche Worte ihres Trainers und des Sportlichen Leiters Peter Waldinger anhören. Die beiden waren, wie auch die mitgereisten Fans, mit dem Auftritt ihrer Elf in Solingen keineswegs einverstanden.

Tim Dieckerhoff könnte nach seiner Verletzung in der Startelf stehen

Dann ist Sonntag also Wiedergutmachung angesagt? Gleichwohl kein leichtes Unterfangen angesichts der Qualitäten des Gegners. "Wir müssen vor eigenem Publikum endlich wieder einmal eine überzeugende Leistung abliefern. Schon das 1:0 gegen Langenfeld war eigentlich nur vom Ergebnis her in Ordnung. Deshalb gilt es, vom Anpfiff weg konzentriert und diszipliniert aufzutreten", fordert Kulm. Tim Dieckerhoff, nach langer Verletzungspause gegen Langenfeld und Solingen eingewechselt, kommt möglicherweise für die Startelf in Frage. Simon Schweiger nahm die Trainingsarbeit wieder auf und steht zumindest im Aufgebot.

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