Das Team von Toni Molina dominierte vor allem die erste Halbzeit.

Fußball-Oberliga
Schnell in die Kabine – ein Gewitter verlängerte die Halbzeitpause um 30 Minuten.

Schnell in die Kabine – ein Gewitter verlängerte die Halbzeitpause um 30 Minuten.

Olaf Staschik

Schnell in die Kabine – ein Gewitter verlängerte die Halbzeitpause um 30 Minuten.

Hilden. Die 200 Zuschauer, die den Weg auf die Anlage an der Hoffeldstraße fanden, sahen eine abwechslungsreiche Oberliga-Partie, in der die Hildener verdient drei Punkte einfuhren. „Die Mannschaft hat nach der deutlichen Niederlage in Velbert die richtige Reaktion gezeigt“, lobte Toni Molina. Der VfB-Trainer hob hervor: „Die erste Halbzeit war taktisch super, da haben wir die Kapellener an die Wand gedrückt. In der zweiten Halbzeit sind sie vor allem über Standards gefährlich geworden.“

 VfB erobert die Bälle schon in der gegnerischen Hälfte

Von Beginn an drückte seine Mannschaft aufs Tempo, setzte den Kontrahenten schon in dessen eigener Hälfte unter Druck und kam so immer wieder zu schnellen Ballgewinnen. Die erste Chance hatte Talha Demir, der es aus der Distanz mit einem Heber über den Torwart versuchte, doch Christopher Möllering beförderte den Ball noch mit den Fingerspitzen über die Latte (12.).

Zwei Minuten später landete ein weiter Abschlag bei Stefan Schaumburg, der entschlossen aus 18 Metern abzog und die 1:0-Führung erzielte. Auch am 2:0 war Schaumburg maßgeblich beteiligt. Nach einem Vorstoß über die linke Seite spielte er zurück auf Demir, der mit einem strammen Schuss ins Tor traf (26.).

Nur 60 Sekunden später war der Ärger im VfB-Lager jedoch groß, da Schiedsrichter Hendrik Heuvens nach einem Zweikampf an der linken Seitenlinie auf Freistoß für die Gäste entschied. Robert Wilschrey zirkelte das Leder vor den Hildener Kasten, und Kohlen drückte den Ball zum 1:2-Anschlusstreffer über die Linie.

Die Platzherren konterten aber schnell. Nach einem Freistoß von Schaumburg stand Fabian zur Linden goldrichtig und drückte die Kugel zum 3:1 (32.) über die Linie. Kurz danach traf Jannik Weber zum 4:1 (36.).

Nach der Pause kommen die Gäste zurück ins Spiel

Hilden: Engelhardt – Bastians, Donath, Andree( 87. Krol), Schaumburg, Percoco (82. Adeoye), J. Weber (Cavdar), Demir, Schulz, zur Linden, Röttgen.

1:0 Schaumburg (14.), 2:0 Demir (26.), 2:1 Kohlen (27.), 3:1 zur Linden (32.), 4:1 J. Weber (36.), 4:2 Kohlen (57.), 5:2 Cavdar (85.)

Ein Gewitter verlängerte die reguläre Pause um satte 30 Minuten. Als es endlich weiterging, drehten auf einmal die Gäste auf. So rettete Dominik Donath auf der Linie gegen Kohlen (55.), der sich dabei verletzte. Kaum war der Kapellener wieder auf dem Feld, verkürzte er nach einer Ecke per Kopfball auf 2:4 (57.).

Der Druck der Gäste wuchs, die Hildener gerieten kurzzeitig ins Schwimmen. Marcel Koch traf nach einem Freistoß von Wilschrey sogar ins Netz – doch der Unparteiische entschied auf Abseits (72.). Auf der anderen Seite köpfte Marcel Bastians einen Demir-Freistoß ein, stand dabei allerdings ebenfalls im Abseits (82.).

Kurz vor dem Abpfiff verwertete Emrah Cavdar ein kurzes Zuspiel von Talha Demir zum 5:2-Endstand.

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