Nach dem 1:1 gegen Hönnepel rutscht Wülfrath auf den 11.Tabellenplatz ab.

Der flinke Ganesh Pundt hat den 1:1-Ausgleich für den 1. FC Wülfrath erzielt.
Der flinke Ganesh Pundt hat den 1:1-Ausgleich für den 1. FC Wülfrath erzielt.

Der flinke Ganesh Pundt hat den 1:1-Ausgleich für den 1. FC Wülfrath erzielt.

Simone Bahrmann

Der flinke Ganesh Pundt hat den 1:1-Ausgleich für den 1. FC Wülfrath erzielt.

Wülfrath. Der 1. FC Wülfrath ist mit einem 1:1 (0:0) ins Fußball-Jahr 2009 gestartet. Im ersten Meisterschaftsspiel nach der Winterpause gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter brauchten beide Teams exakt 45 Minuten, um zu realisieren, dass die Niederrheinliga den Spielbetrieb wieder aufgenommen hat:

In Halbzeit eins erspielte sich keiner der Kontrahenten eine echte Torchance. "Wir wussten, dass es gegen diese defensivstarke Mannschaft schwer wird. Aber auf Grund der drei, vier hundertprozentigen Chancen gegen Ende der Partie können wir nicht zufrieden sein", bilanzierte Trainer Frank Kurth.

Erst nach dem Wiederanpfiff nimmt die Partie an Fahrt auf

Auch der zweite Durchgang war von den beiden Defensivfestungen geprägt, doch kurz nach dem Wiederanpfiff nahm die Partie an Fahrt auf: Der FCW - im Gegensatz zu den Gästen bemüht, flüssigen Kombinationsfußball zu spielen - tauchte einige Mal vor dem gegnerischen Kasten auf und hätte durch einen Kopfball von Mladen Kovacic, der knapp über das Aluminium strich, in Führung gehen können (53.).

Der Treffer fiel jedoch auf der anderen Seite: FCW-Torwart Bastian Honnacker, der für den am Nacken verletzten Jürgen Waniek einsprang, bekam bei einer Ecke der Gäste zwar Unterstützung von Dominik Rauner, der beim ersten Kopfball noch auf der Linie retten konnte. Den zweiten Versuch brachte Fabian Wenten jedoch unter (58.).

Praktisch im Gegenzug hätte Hans Seidenzal den Gleichstand wieder herstellen müssen: Völlig unbedrängt vor SV-Torhüter Christian Böing vergab der gelernte Verteidiger, der am Sonntag jedoch neben Dejan Vukadinovic stürmte, leichtfertig.

Dank der gelb-roten Karte (wiederholtes Foulspiel) für Jens Hoffmann zwanzig Minuten vor dem Abpfiff, spielten die Wülfrather zwar in Überzahl, doch eine optische Überlegenheit hatten sie zu keinem Zeitpunkt: Mit vereinten Kräften stand Hönnepel im hinteren Drittel des Feldes und mauerte.

Pech hatte der nach seiner Einwechslung bemühte Fabian Nowak bei einem Volleyschuss (76.). Den verdienten Ausgleich leitete schließlich Martin Haschke ein, der seine sehr gute Leistung mit der Vorlage für Ganesh Pundt krönte. Seine präzise Hereingabe konnte der ins Mittelfeld gerückte Stürmer per Direktabnahme verwerten (79.).

Der Siegtreffer war dem nun spielbestimmenden FC Wülfrath in der Schlussphase aber nicht mehr vergönnt. "Der Gegner hat überwiegend das Spiel zerstört, statt Fußball zu spielen. Wir hätten unsere hervorragenden Chancen nutzen müssen", war Frank Kurth unzufrieden. Durch die Erfolge von Tura Duisburg und Victoria Goch rutscht Wülfrath, das jetzt drei Auswärtsspiele in Folge hat, auf Rang Elf ab.

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