Richrather nutzen ihre Chancen nicht und verlieren zu Hause 0:3.

Der 1. FC Mönchengladbach war den Richrathern (hier Azzedine Boulahrouz, r.) überlegen.
Der 1. FC Mönchengladbach war den Richrathern (hier Azzedine Boulahrouz, r.) überlegen.

Der 1. FC Mönchengladbach war den Richrathern (hier Azzedine Boulahrouz, r.) überlegen.

Stefan Fries

Der 1. FC Mönchengladbach war den Richrathern (hier Azzedine Boulahrouz, r.) überlegen.

Langenfeld. Ob die Partie anders gelaufen wäre, wenn Dirk Drößert die zwei Chancen zum Führungstreffer genutzt hätte? Erst wurde sein Heber von der Torlinie gekratzt (15.), und kaum 60 Sekunden später rettete der Innenpfosten für Gäste-Torhüter Jan Recker. So unterlag Fußball-Landesligist TuSpo Richrath zu Hause gegen den 1. FC Mönchengladbach mit 0:3 (0:1). Trainer Ganija Pjetrovic: "Stehst du unten, gehen solche Chancen wie bei uns nach einer Viertelstunde eben nicht rein. In der zweiten Halbzeit haben wir nicht klug gespielt und spätestens nach dem 0:2 jegliche Ordnung verloren."

Der Coach versuchte es mit einer Dreier-Abwehrkette, wollte so ein Übergewicht im Mittelfeld schaffen. Eine Rechnung, die in der zerfahren geführten ersten Hälfte durchaus aufging. Der TuSpo hatte mehr Spielanteile, musste gleichwohl bei Kontern auf der Hut sein. So profitierten die Gäste beim Führungstor (44.) von einem individuellen Fehler des TuSpo, als Julian Ramos-Lucas den Ball vertändelte (44.) und Christian Boes dieses Geschenk gerne annahm.

Nach der Pause versuchte es Richrath mit der Brechstange, von konstruktivem Spielaufbau war wenig zu sehen. Auch weil der in der 19. Minute am Sprunggelenk verletzte Regisseur Nils Esslinger nach einer Stunde raus musste. Das 0:2 durch Nico Königs bedeutete die Vorentscheidung (71.). Sebastian Milinski hatte zwar zweimal (80., 82.) den Anschlusstreffer auf dem Fuß, scheiterte aber. Nicht viel besser machten es die Gäste, die sich zahlreiche Möglichkeiten erspielten, dabei viermal an Keeper Jan Conradi scheiterten, aber in der Schlussminute durch Christian Flüggen ein drittes Mal trafen.

Richrath: Conradi - Ockenfels, Forisch, Ramos-Lucas (71. Koß); Drößert (60. Broix), Weidenmüller, Steinhoff, Esslinger (56. Reich), Boulahrouz; Milinski, Afkir

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