Gegen den Düsseldorfer Zweitligisten verliert Richrath nach 0:1 zur Pause mit 0:4.

In den ersten 45 Minuten hielt Tuspo Richrath (l.) gut mit, dann ließen beim Landesligisten die Kräfte nach.
In den ersten 45 Minuten hielt Tuspo Richrath (l.) gut mit, dann ließen beim Landesligisten die Kräfte nach.

In den ersten 45 Minuten hielt Tuspo Richrath (l.) gut mit, dann ließen beim Landesligisten die Kräfte nach.

Stefan Fries

In den ersten 45 Minuten hielt Tuspo Richrath (l.) gut mit, dann ließen beim Landesligisten die Kräfte nach.

Langenfeld. Beachtlich haben sich die Landesliga-Fußballer von Tuspo Richrath bei der 0:4 (0:1)-Niederlage im Freundschaftsspiel gegen den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf geschlagen. Auch wenn Fortuna-Trainer Norbert Meier vor gut 500 Zuschauern fast ausschließlich Ergänzungsspielern und Spielern der zweiten Mannschaft spielen ließ, hielt der Gastgeber mit hohem läuferischen Einsatz dagegen. Dabei entschärften die Torhüter Pascal Tillges (1. Halbzeit) und Jan Conradi (2. Halbzeit) einige gefährliche Torschüsse.

Axel Lawarée traf per Abstauber zum 0:1-Pausenstand (22.). Erst als Mitte der zweiten Halbzeit bei Tuspo die Kräfte nachließen, erzielten Oliver Hampel (62.), Raimund Schmitz (66.) und Robert Palicuka (90.) die weiteren Treffer. "Wir haben uns gut verkauft. Das Spiel war für meine junge Mannschaft eine positive Erfahrung", sagte Tuspo-Trainer Ganija Pjetrovic.

Am Sonntag erwartet Tuspo den Landesliga-Spitzenreiter VfR Neuss

Ähnlich schwer, aber bedeutend wichtiger wird es am Sonntag (14.30Uhr), wenn in der Meisterschaft der Landesliga-Spitzenreiter VfR Neuss zu Gast in Richrath ist. "Wir haben nichts zu verlieren", sagt Pjetrovic kämpferisch und gibt ein Ziel vor: "Bis zur Winterpause wollen wir 20Punkte erreichen." Derzeit hat Richrath 15 Punkte auf dem Konto. Gegen Neuss möchte Pjetrovic spielerisch überzeugen und nicht durch eine zu defensive Einstellung die Neusser Tormaschine ins Laufen kommen lassen.

Mit bisher 31 erzielten Treffern, davon allein elf in den letzten beiden Spielen, hat Neuss den besten Angriff der Liga. Aber auch die Abwehr mit erst zehn Gegentoren steht bombensicher. Pjetrovic kann bei der Aufstellung auf seinen kompletten Kader zurückgreifen, auch angeschlagene Spieler wie Hakan Simsek haben das Training wieder aufgenommen.

Bei allem sportlichen Ehrgeiz ist die Zukunft des Vereins aber nach wie vor ungewiss. Am 14.Dezember soll eine weitere Mitgliederversammlung Perspektiven aufzeigen. Ob an diesem Termin ein neuer Vorstand gebildet werden kann, steht derzeit aber noch nicht fest. Aber selbst, wenn es hier zu einer Lösung kommt, ist die Frage, wie der Kader im kommenden Jahr aussieht.

Denn alle Spieler haben eine Freigabe-Zusage für die Winterpause erhalten. "Wir haben eine junge Mannschaft mit großem Entwicklungspotenzial. Es wäre schade, wenn die aufgrund der bestehenden Ungewissheit auseinanderfällt", äußert sich Pjetrovic zu dem Thema.

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