TuSpo Richrath und der HSV Langenfeld trennen sich 2:2.

Hart umkämpft war das Derby Richrath (links: Jens Weidenmüller) gegen HSV (rechts: Philipp Hombach).
Hart umkämpft war das Derby Richrath (links: Jens Weidenmüller) gegen HSV (rechts: Philipp Hombach).

Hart umkämpft war das Derby Richrath (links: Jens Weidenmüller) gegen HSV (rechts: Philipp Hombach).

Stefan Fries

Hart umkämpft war das Derby Richrath (links: Jens Weidenmüller) gegen HSV (rechts: Philipp Hombach).

Langenfeld. Nach einer turbulenten Schlussphase, inklusive vierminütiger Nachspielzeit, trennten sich im Landesliga-Derby der TuSpo Richrath und der HSV Langenfeld 2:2 (1:0). Die Richrather bleiben damit in der Abstiegszone und warten weiter auf den ersten Saisonsieg.

"In der zweiten Halbzeit hatten wir zwei hundertprozentige Chancen, um alles klar zu machen. Es ist zwar bitter, da wir zweimal führten, aber am Ende müssen wir mit dem einen Punkt leben", bilanzierte TuSpo-Trainer Ganija Pjetrovic.

Gäste machen gleich zweimal einen Rückstand wett

HSV-Coach Guido Röhrig erklärte: "Wir lagen zweimal hinten, haben jeweils ausgeglichen und damit Moral bewiesen. Allerdings zeigten wir in den Phasen, als wir mehr vom Spiel hatten, vorne zu wenig Durchschlagskraft." Der für den verletzten Martin Maibücher in die Startelf gekommene Michael Otten scheiterte nach einer Ecke (3.) am blitzschnell reagierenden Jan Conradi.

Beide Mannschaften waren anfangs bemüht, Fehler zu vermeiden. Allmählich fand der HSV seine spielerische Linie, die Platzherren versuchten es mit Kontern. So kam Kevin Broix zu spät gegen Christian Hoffmann (19.), Tobias Koß schoss über das Tor (32.), und Jens Hülsen rettete vor Aziz Afkir (42.). Langenfeld aktiver und mit der besseren Spielanlage, aber ohne Fortune im Abschluss, wie Christian Engels (25., 33.) und Otten (43.).

In der 45. Minute die kalte Dusche für die Röhrig-Elf, als Broix Hülsen stoppte, den Ball auf Geoffrey Reich passte und dessen Flanke Afkir unbedrängt einschoss. Im zweiten Durchgang gab der HSV nahezu 25 Minuten lang den Ton an, ohne klare Chancen wie durch André Köhler, dessen Kopfball Conradi ebenso parierte (46.) wie den Flachschuss von Christian Lehnert (62.), zu nutzen.

Richrath Conradi - Urbas, Forisch, Weidenmüller, Ockenfels; Reich, la Rosa, Steinhoff (62. Boulahrouz), Koß (75. Drößert); Afkir, Broix (81. Schneider)

C. Hoffmann - Lehnert, Hannemann, Hülsen, M. Hoffmann; Roßlenbroich, Zündorf (90.+3 Wagner), Hombach (70. Kirchhoff), Köhler, Otten (83. Gerhardt); Engels

Vor der spannenden Schlussphase musste der TuSpo den Sack zumachen, doch Hoffmann siegte im Duell mit Afkir (59.), und Broix vergab nach starker Reich-Vorarbeit kläglich (72.). Das 1:1 durch Max Hannemann (88.) beantworten die Gastgeber postwendend mit dem 2:1 durch Afkir, während sich Christian Engels nach der Ecke von Markus Hoffmann (90.) am höchsten schraubte - 2:2.

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