Hilden will mit einem Sieg gegen Aufsteiger VfB Solingen Spitzenreiter Uedesheim auf den Fersen bleiben.

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Nach dem 2:1-Sieg beim HSV Langenfeld ist die Stimmung beim SV Hilden-Nord (links: Stefan Schaumburg) wieder besser.

Nach dem 2:1-Sieg beim HSV Langenfeld ist die Stimmung beim SV Hilden-Nord (links: Stefan Schaumburg) wieder besser.

Stefan Fries

Nach dem 2:1-Sieg beim HSV Langenfeld ist die Stimmung beim SV Hilden-Nord (links: Stefan Schaumburg) wieder besser.

Hilden. Sie ist merklich gestiegen, die Stimmung im Lager des Fußball-Landesligisten SV Hilden-Nord nach dem 2:1-Derbyerfolg beim HSV Langenfeld. Dadurch verbesserte sich die Elf von Thomas Knüfermann auf Rang vier.

Vor dem morgigen Heimspiel gegen den VfB Solingen (15 Uhr, Furtwängler Straße) versprüht der SVN-Coach dann auch Zuversicht: "Jetzt sind wir da, wo wir zunächst einmal hinwollten. In der Verfolgerrolle fühlen wir uns wohl, und der Rückstand auf Spitzenreiter Uedesheim ist mit zwei Punkten überschaubar."

Diese gute Ausgangsposition gilt es mit einem weiteren Dreier gegen den Aufsteiger aus der Klingenstadt zu stabilisieren, ohne dass der Gegner auf die leichte Schulter genommen wird. Der VfB, der in Müslüm Vural, Serkan Gürdere, Alberto Scarlino und dem zuletzt als Vorbereiter glänzenden Nikola Aleksic über starke Offensivkräfte verfügt, schlug sich bisher achtbar und ließ jüngst durch den 4:1-Heimsieg gegen den hochgehandelten Mitaufsteiger Eller 04 regelrecht aufhorchen.

Knüfermann fordert eine konsequentere Chancenverwertung

"Wir sind gewarnt und werden Solingen bestimmt nicht unterschätzen", macht Knüfermann deutlich, der durch seinen "Scout" Ferdi Stanetzky bestens über die beachtliche Vorstellung der "Baverter" gegen Eller informiert wurde.

Unabhängig davon nimmt der 41-Jährige seine ohne den verletzten Julian Bumbullies (Leistenentzündung) und Urlauber Lamine Kaiser auflaufende Elf in die Pflicht. Er fordert, dass die Torchancen nicht so fahrlässig wie in Langenfeld verschenkt werden:

"Das kann bei einem richtig starken Gegner ins Auge gehen. Andererseits haben die Jungs aber aus den ersten drei Spielen offensichtlich gelernt, zeigten wieder Einsatz- und Spielfreude. Das soll gegen den VfB genauso sein."

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