Ein 3:0-Sieg beschert Velbert vorläufig einen sicheren Nicht-Abstiegsplatz.

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Velberts Torwart Julian Schmahl hat den Kasten gegen Hamm sauber gehalten.

Velberts Torwart Julian Schmahl hat den Kasten gegen Hamm sauber gehalten.

Dirk Thomé

Velberts Torwart Julian Schmahl hat den Kasten gegen Hamm sauber gehalten.

Velbert. Die SSVg Velbert hat ihren Lauf unter Trainer Marek Lesniak fortgesetzt und im sechsten Spiel den fünften Sieg eingefahren: Mit dem 3:0 (2:0)-Sieg über den Abstiegskonkurrenten Hammer Spielvereinigung (HSV) hat sich die SSVg auf Platz 15 vorgearbeitet.

Eine gute Ausgangslage für die letzten beiden Spieltage: Selbst wenn neben Kleve ein zweiter Westverein aus der Regionalliga abstiege, würde die momentane Platzierung zur Rettung reichen, da Schermbeck (14.) keine neue Lizenz erhält.

In der hektischen Anfangsphase haben die Hammer die Nase vorn

Zunächst deutete nichts auf einen klaren Heimsieg hin, im Gegenteil: Hamms Kevin Lanzendörfer, der als einzige Spitze immer wieder auf lange Bälle lauerte, kam frei zum Schuss, verzog aber knapp (8.).

Auch danach präsentierten sich die Velberter fahrig und machten den Gegner durch Fehlpässe und schlechtes Stellungsspiel stark. In der 21.Minute zappelte der Ball dann im Netz von SSVg-Torwart Julian Schmahl, doch Schiedsrichter Denis Magne verweigerte dem Tor von Giancarlo Fiore die Anerkennung und entschied auf Foulspiel.

Als ob die SSVg diesen Weckruf gebraucht hätte, nahm sie nun selbst Fahrt auf und kam nach 26 Minuten zu ihrer ersten gefährlichen Aktion vor dem HSV-Tor: Doch der Schuss von Julius Steegmann verhungerte. Besser machte es Andreas Gensler: Von Oliver Dittrich schön in Szene gesetzt, schob der Mittelfelder den Ball lässig an Hamms Torwart vorbei zum 1:0 (35.).

Nur zwei Minuten später legte Tuncay Aksoy nach Pass von Daniel Nigbur zum 2:0 nach. Hamm wehrte sich und wäre fast zum Anschlusstreffer gekommen - doch Lanzendörfers Schuss kam genau auf Julian Schmahl zu, der den Ball im Nachfassen sichern konnte.

In Hälfte zwei versuchte der HSV, mit einem zweiten Stürmer mehr Druck zu erzeugen. Doch die Velberter Abwehr, allen voran der überragende Tobias Winterpacht, hielt dicht und startete ihrerseits gefährliche Konter.

Zunächst verpassten es Sebastian Janas (55./57./61.) und Daniel Nigbur (58.) noch, das Torkonto zu erhöhen. Doch lange ließ der 20.Saisontreffer des Velberter Topscorers nicht auf sich warten: In der 67. Minute erhöhte Nigbur auf 3:0, indem er den Torwart tunnelte.

Hamm hätte sich auch über eine höhere Niederlage nicht beschweren dürfen, da Janas (68./83.), Nigbur (77.) und Luciano Velardi weitere Möglichkeiten vergaben.

"Ein oder zwei Tore hätten wir da eigentlich noch machen müssen, aber ich will nach einem 3:0-Sieg nicht meckern", sagte Lesniak, der auf bessere Abschlüsse der Konter gehofft hatte.

Beim Thema Klassenerhalt bleibt er vorsichtig: "Es kann noch viel passieren. Aber wenn wir die letzten beiden Spiele gewinnen, bleiben wir sicher drin."

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