Das Hildener Siegtor fällt in der Verlängerung.

Hilden. Mit einem tollen Kopfballtreffer nach einem Freistoß von Stefan Schaumburg stieß Lukas Schmetz in der 111. Spielminute die Tür zum Kreispokal-Halbfinale weit auf. 2:1 (1:1/0:0) gewann der SV Hilden-Nord nach Verlängerung beim Bezirksligisten DSC 99 und trifft nun am Karnevalssamstag an der Furtwängler Straße auf den SC Düsseldorf-West (Niederrheinliga).

"Es war über weite Strecken ein ausgeglichenes Spiel mit Torchancen hüben wie drüben. Am Ende waren wir einfach die Glücklicheren", fasste SVN-Pressesprecher Volker Neumann das Geschehen zusammen.

Hildens Torhüter Marcus Mlitzke stand einige Male im Blickpunkt, verhinderte im ersten Abschnitt gegen Jörg Datki (21.) und Benjamin Schäfer (28.) einen Rückstand. Auf der Gegenseite blieben Alfred Ziegler und Dominik Donath, der zur Pause wegen einer Knöchelblessur in der Kabine blieb, im Abschluss harmlos.

Nach dem Seitenwechsel scheiterte Ziegler per Kopfball (51. - Ecke Schaumburg) an Torhüter Lars Zakrszewski, der fünf Minuten darauf eine Ecke unterlief, so dass Ali-Bertan Yürük keine Mühe hatte, das 1:0 zu markieren.

Der DSC konterte durch Engin Cakir, der gleich drei Hildener austanzte - 1:1 (69.). Nachdem Ziegler an Zakrszeswki gescheitert war (87.), ging es in die Verlängerung. Erst dann gelang Schmetz das entscheidende Tor. Hildens Torwart Mlitzke hielt mit zwei Klasseparaden den Sieg fest (94./117.).

Trotz doppelter Überzahl nach zwei Ampelkarten für DSC 99 (115.) blieb es beim knappen 2:1, Peter Cyrys traf kurz vor dem Abpfiff nur den Pfosten. ER SV Nord: Mlitzke - Kurihara, Yürük, Muminovic, Tosun; Cyrys, Schaumburg, Palac (111. Kremer), Schmetz; Ziegler, Donath (46. Rychlik)

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