Der SV Hilden-Nord hat bei TuSpo leichtes Spiel und siegt 3:0.

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Hilden-Nords Thomas Knüfermann stört in dieser Szene Richraths Necati Ergül beim Pass zu dem herbeilaufenden Bartek Pawliczek.

Hilden-Nords Thomas Knüfermann stört in dieser Szene Richraths Necati Ergül beim Pass zu dem herbeilaufenden Bartek Pawliczek.

Stefan Fries

Hilden-Nords Thomas Knüfermann stört in dieser Szene Richraths Necati Ergül beim Pass zu dem herbeilaufenden Bartek Pawliczek.

Langenfeld. Derby-Charakter wollte im Spiel zwischen TuSpo Richrath und dem SV Hilden-Nord nicht aufkommen. Zu überlegen spielten die Hildener die gesamten 90 Minuten und kamen so zu einem ungefährdeten 3:0 (1:0)-Erfolg.

So sah es auch Hildens Trainer Ferdi Stanetzky: "Das war heute eins unserer angenehmsten Auswärtsspiele. Bei besserer Chancenverwertung hätte der Sieg noch höher ausfallen können."

Bei Richrath fehlten Einsatz und Laufbereitschaft

Zwar hatte Richrath in der 7. Minute die erste Minimalchance durch Matthias Castens. Aber den abgefangenen Abschlag setzte er knapp neben den Pfosten.

Ansonsten war von TuSpo über weite Strecken des Spiels nichts zu sehen. Von einer Mannschaft, die erst vor kurzem die Entlassung ihres Trainers Wolfgang Bergemann erpresst hatte, sollte man in puncto Einsatz, Kampf- und Laufbereitschaft mehr erwarten.

Alle diese Eigenschaften waren aber nur bei den Hildenern zu finden. Aus einer stabilen Abwehr heraus wurden immer wieder schnelle Angriffe gefahren. Allein Markus Rychlik hätte in der 8. und 13. Minute bereits die Führung erzielen müssen, war aber zu unkonzentriert.

Richrath: Tilges - Schneider, Forisch (63. Orlando), Salvador, Schreiber, Engelen (78. Ockenfels) Ergül, Nendza, Castens, Pawliczek, Amraoui (63. Milinski)

Hilden-Nord: Mlitzke - Kostrowski, Yuruk, Muminovic (84. Kurihara), Weber, Tosun (75. Böhm), Ziegler, Knüfermann, Rychlik (85. Zyrys), Schaumburg, Donath

Nach einem Freistoß (18.) konnte Pascal Tilges im Richrather Tor den ersten Schuss noch abwehren, war aber gegen den Nachschuss von Stefan Schaumburg zur 1:0 Führung der Hildener machtlos.

Auch im zweiten Spielabschnitt waren Richrather Chancen an einer Hand abzuzählen. Bartek Pawliczek versuchte es selbst, statt auf den freistehenden Castens zu passen (53.). Nach einem von Hildens Torwart Marcus Mlitzke abgewehrten Distanzschuss von Claudio Salvador wurde die nachfolgende Ecke auf der Torlinie geklärt (73.). Das war es mit den Richrather Chancen.

In der 74. Minute erzielte Emre Tosun dann das längst überfällige 2:0. Den Schlusstreffer (80.) erzielte Rychlik nach einem Doppelpass mit dem eingewechselten Tobias Böhm.

"Wir haben heute die Leistung abgerufen, zu der wir im Stande sind. Mehr kann derzeit nicht erwartet werden. Ein 43-jähriger Knüfermann läuft meinen 20-jährigen Spielern den Ball ab. Das sagt doch alles", fiel die Zusammenfassung von Richraths maßlos enttäuschtem Trainer Arno Gerdes aus.

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