Ratingen zieht im Fall der Akteure, die Düsseldorfer Spieler angegriffen haben sollen, Konsequenzen.

Ratingen. Die gewalttätigen Auseinandersetzungen nach der Fußball-Kreisliga-Partie von Ratingen 04/19 II bei DJK Tusa haben für die fünf beteiligten Ratinger Spieler ein erstes, vereinsinternes Nachspiel. Sie sollen nach der 1:2-Niederlage in die Kabine des Gegners gestürmt sein und dort Spieler angegriffen haben. Der genaue Tathergang ist für Ratingens 1. Vorsitzenden Jens Stieghorst noch nicht geklärt.

Aber: "Unsere Spieler hatten da nichts zu suchen." Für ihn ist die ganze Angelegenheit ein schwerer Schlag für das Ansehen des Vereins. "Das trifft mich sehr. Zumal ich die Spieler kenne. Sie sind alle seit mindestens zwei Jahren im Verein und haben sich nie etwas zu Schulden kommen lassen. Ihnen hätte ich so etwas nie zugetraut."

Noch am Sonntagabend suspendierte der Verein die fünf Spieler. Der Trainer der Zweiten, André Schulz, hatte sich noch am Sonntag beim Trainer von Tusa entschuldigt. Sobald die polizeilichen Ermittlungen abgeschlossen sind, will Stieghorst den Vorfall weiter klären. "Wir werden das auch intern aufarbeiten."

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