Niederrheinliga: 04/19 verliert gegen SV Straelen 1:2. Am Sonntag geht die Ratinger Mannschaft gegen den VfB Homberg auf den Platz.

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Eine der wenigen Ratinger Chancen: Mittelstürmer Krzysztof Benedyk kommt am Fünfmeterraum zum Schuss, doch der Ball wird noch von dem Straelener Abwehrspieler geblockt.

Eine der wenigen Ratinger Chancen: Mittelstürmer Krzysztof Benedyk kommt am Fünfmeterraum zum Schuss, doch der Ball wird noch von dem Straelener Abwehrspieler geblockt.

Pierre-Claude Hohn

Eine der wenigen Ratinger Chancen: Mittelstürmer Krzysztof Benedyk kommt am Fünfmeterraum zum Schuss, doch der Ball wird noch von dem Straelener Abwehrspieler geblockt.

Ratingen. Es wurde nichts mit der Serie, die Trainer Karl Weiß nach dem klaren 3:0-Erfolg am Sonntag über den Lokalrivalen 1. FC Wülfrath von seiner Mannschaft gefordert hat. Mit 1:2 unterlag Niederrheinligist Ratingen 04/19 dem SV Straelen.

Und wieder einmal war es die erste Halbzeit, in der 04/19 überhaupt nicht ins Spiel fand und dem Gegner unnötige Geschenke bereitete, die prompt zu Gegentoren führten. "Wir haben vor dem Wechsel viel zu wenig Temperament gezeigt. Und Straelen hat aus seinen zwei einzigen Möglichkeiten zwei Tore gemacht", sagte Karl Weiß.

Zwei Chancen und für 04/19 war die Partie praktisch gelaufen

Trotz einer schwachen Leistung der Ratinger vor dem Wechsel in der Vorwärtsbewegung, ließ die Viererkette nicht viel zu. Doch die beiden einzigen Chancen nutzte Straelen gnadenlos aus. Nach einem Steilpass aus dem Mittelfeld tauchte Simon Römmgens alleine vor Torhüter Thomas Scholz auf, der sich nur mit einem Foul zu helfen wusste.

Den berechtigten Strafstoß schoss Ronny Ernst ins Tor zum 0:1 (29.). Nur fünf Minuten später schlug es erneut im Ratinger Tor ein. Florian Witte nutzte seine Freiheit und schoss den Ball unter die Latte zum vorentscheidenden 0:2 (34.).

Hoffnung keimte auf, als Björn Rohpeter in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nach Freistoßflanke von Patrick Fiedorra per Kopf den 1:2-Anschlusstreffer (45+1) erzielte.

Scholz - Yalcinkaya, Rohpeter (46. Ziegler), Fiedorra, Rey Alonso, Zelles, Gümüstas, Jaha (77. F. Hoffmann), Cakici (77. Frings), Butziat, Benedyk.

0:1 Ernst (29. Foulelfmeter), 0:2 Witte (34.), 1:2 Rohpeter (45.).

Patrick Voßnacke (Mülheim).

Nach der Halbzeitspause zeigte 04/19 endlich sein wahres Gesicht. Straelen wurde in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Nur gelegentliche Einzelaktionen sorgten für kurzfristige Entlastung der Gäste. "Nach dem Wechsel hatte Ratingen ein klares Übergewicht.

Da hatten wir ein wenig Glück. Dennoch hat meine Mannschaft Charakter bewiesen", sagte Straelens Trainer Horst Kucharz. Taufik Butziat schoss freistehend nach schönem Zuspiel von Krzystof Benedyk über die Querlatte (51.). Patrick Zieglers Schuss traf nur die hintere Torstange (54.). Und dann war da noch Teufelskerl Marian Gbur zwischen den Pfosten des SV Straelen. Mit gleich drei sogenannten "Unhaltbaren" von Fiedorra (70.), Benedyk (71.) und Zelles (90.+1), hielt er drei Zähler für seine Mannschaft fest.

Mehr Einsatz gegen den VfB Homberg gefordert

"Nach der Niederlage gegen Straelen müssen wir das Versäumte nun in Homberg nachholen. Einige meiner Spieler müssen von Anfang an mehr Engagement zeigen, dann können wir auch zwei Halbzeiten auf dem gleichen Niveau spielen. Es kann nicht sein, dass ich als Trainer an der Außenlinie das meiste Temperament aufbringe", sagte Ratingens Trainer Karl Weiß.

Homberg ist mitten im Abstiegskampf und ein durchaus ernst zu nehmender Gegner. Leicht wird es für 04/19 sicher nicht. Die vielen englischen Wochen fordern auch ihren Tribut. So haben sich am Mittwoch im Spiel gegen Straelen Patrick Ziegler (Bänder) und Björn Rohpeter (Oberschenkel) verletzt. Alternativen hat Weiß dennoch einiges vorzuweisen, zumal Daniel Rehag nach dem Match gegen Homberg seine sechswöchige Sperre abgebrummt hat und im Spiel am nächsten Mittwoch gegen den SV Straelen II wieder zur Verfügung steht.

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