Abstiegsbedrohte Baumberger haben Sonntag den Spitzenreiter vom Niederrhein zu Gast.

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Verletzt fällt Ali Daour für das Duell mit Hönnepel aus. Archiv

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Anna Schwartz

Verletzt fällt Ali Daour für das Duell mit Hönnepel aus. Archiv

Monheim. „Wir haben in der Vorbereitung gut gearbeitet. Nun gilt es, diese Leistung auch auf die Meisterschaft zu übertragen“, sieht Baumbergs Trainer Markus Kurth dem ersten Spiel des Jahres gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter (Sonntag, Anstoß im Mega-Stadion um 15 Uhr) mit optimistischer Spannung entgegen. „Das ist direkt eine schwierige Aufgabe gegen eine kompakte Mannschaft.

Aber wir stehen im Abstiegskampf und müssen versuchen, Anschluss an die vor uns stehenden Mannschaften zu finden.“ Zehn Punkte Rückstand auf den ersten absolut sicheren Nichtabstiegsplatz stellen dabei schon eine Hausnummer für die Sportfreunde dar.

Abwehrfehler abstellen und Chancen besser nutzen

Auf der anderen Seite sind bei noch auszutragenden 18 Spielen immerhin 54 Punkte zu vergeben, so dass sich der Rückstand auf jeden Fall relativiert. Um dieses Ziel zu erreichen, ist aber Voraussetzung, dass Spiele, die in der Hinrunde oft knapp und durchaus unglücklich verloren wurden, diesmal einen Dreier als Ergebnis haben. Dazu gehört, dass individuelle Abwehrfehler, die zu Gegentreffern geführt haben, genauso abgestellt werden wie auf der anderen Seite die erarbeiteten Tormöglichkeiten effektiver genutzt werden.

Gegen Hönnepel kann und muss die Mannschaft deshalb von Beginn an hellwach sein. Schließlich kommt der mit vier Zählern Vorsprung führende Spitzenreiter an die Sandstraße. Dabei hat die Mannschaft von Trainer Georg Mewes in dieser Saison eine erstaunliche Entwicklung genommen. In der vergangenen Saison noch knapp dem Abstieg entronnen, hat die Mannschaft sich von Beginn an gefestigt und fast den gesamten bisherigen Saisonverlauf vom ersten Platz gegrüßt.

Wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung hat Andre Trienjost, der von den 41 Toren der Niedermörmterer immerhin 17 erzielt hat. Nicht zu vernachlässigen ist aber auch Daniel Boldt, der als ehemaliger Torjäger ins Mittelfeld zurückgezogen wurde und speziell bei Standards oft genug die entscheidende Vorlage gegeben hat.

Zugänge bieten sich für Einsatz an

Bei der Aufstellung der Sportfreunde will sich Kurth noch nicht festlegen. Ivan Pusic wird auf keinen Fall für einen Einsatz fit sein. Ali Daour und wohl auch Necati Ergül werden verletzt nicht auflaufen können. Hier können die Neuverpflichtungen der Winterpause, Daniel Somuah und Tolga Tokcan, aber durchaus als Alternativen gelten. HD

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