Trotz Personalsorgen geht 04/19-Trainer Karl Weiß frohen Mutes in die Partie gegen SC Kapellen-Erft.

Daniel Rehag wird am Sonntag mitspielen, obwohl er angeschlagen ist.
Daniel Rehag wird am Sonntag mitspielen, obwohl er angeschlagen ist.

Daniel Rehag wird am Sonntag mitspielen, obwohl er angeschlagen ist.

Pierre-Claude Hohn

Daniel Rehag wird am Sonntag mitspielen, obwohl er angeschlagen ist.

Ratingen. Karl Weiß ist grundsätzlich ein optimistischer Mensch. Diesen Ruf untermauert der Trainer des Fußball-Niederrheinligisten Ratingen 04/19 auch vor dem Spiel gegen den SC Kapellen-Erft (Sonntag, 15 Uhr, Stadion). Dabei ist klar: Auch wenn sich die Personallage ein wenig entspannt hat - optimal ist sie noch lange nicht. Dennoch sagt der Übungsleiter: "Die Voraussetzungen sind okay. Es ist ganz normal, dass sich Spieler verletzen. Wir haben nun aber einen Kader von 20 Spielern. Das geht schon."

Rehag, Zelles und Benedykt sollen als Stürmer Druck machen

Aber die Neuzugänge Sebastian Fring, der sich nach seiner Verletzung erst im Aufbautraining befindet, Torjäger Taufik Butziat (gesperrt bis 3. März) und Ismael Cakici (verletzt) werden fehlen. Bei Cakici wird der Arzt entscheiden, ob der junge Stürmer wieder spielen kann. Weiß rechnet mit ihm aber erst in zwei Wochen. Ein Fragezeichen steht auch noch hinter dem Einsatz von Eser Karadag. Es ist noch nicht ganz sicher, ob der Abwehrspieler seine Verletzung völlig überwunden hat. Daniel Rehag und Thomas Zelles sind zwar angeschlagen, dürften aber auflaufen und sollen zusammen mit Krysztof Benedyk den Sturm bilden. Mit Patrick Ziegler, der Ende vergangener Woche vom Kiga-Rivalen KFV Uerdingen kam, ist Trainer Weiß sehr zufrieden: "Er verstärkt unser offensives Mittelfeld. Der Mann ist klein, aber schnell und wendig."

Schon beim Testspiel am Sonntag beim Landesliga-Dritten Grevenbroich (1:0-Sieg) überzeugte Ziegler den Trainer. "In diesem Spiel habe ich 19 Spieler eingesetzt und konnte sehen, wie stark jeder einzelne ist. Kämpferisch und läuferisch war ein guter Standard festzustellen. So ein Testspiel ist auf jeden Fall besser als jedes Training", sagte Weiß zufrieden.

Die Bedingungen für einen erfolgreichen Rückrundenstart sind also nicht schlecht für die Ratinger Mannschaft. In der Hinrunde siegte 04/19 in Kapellen mit 3:1. Diesen Erfolg will das Ratinger Team unbedingt wiederholen. Aber Weiß warnt auch vor allzu großem Optimismus: "Kapellen hat sich stark verbessert und steht mit uns punktgleich auf Platz fünf. Die niederrheinische Mannschaft ist besonders in Auswärtsspielen konterstark. Wir müssen höllisch auf die schnellen Stürmer aufpassen."

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