Der Gegner am Mittwoch, Gütersloh, steht nur knapp vor Velbert.

Velbert. Ein erneuter Abstiegsgipfel steht dem Fußball-NRW-Ligisten SSVg Velbert am Mittwoch bevor: Die Mannschaft von Peter Kunkel ist als 18. beim 17., dem FC Gütersloh, zu Gast (19.30 Uhr, Heidewaldstadion). Beide Mannschaften liegen nach schwankenden Saisonleistungen in etwa gleichauf, Gütersloh hat mit zwei Punkten Vorsprung (22) knapp die Nase vorn.

Aber das kann und soll sich, wenn es nach SSVg-Trainer Peter Kunkel geht, schon heute ändern. "Dieses Spiel ist richtungsweisend. Wir wollen unbedingt gewinnen."

Im Hinspiel heimste Velbert alle drei Punkte ein

Das haben die Velberter in dieser Saison bereits einmal geschafft: Im Hinspiel in Velbert stand am Ende ein knappes 1:0 zu Buche. Doch Zuhause sind die Gütersloher eine Macht: Nur die Heimspiele gerechnet, stünde die Mannschaft auf Platz 9. Dass sie jedoch auch im Heidewaldstadion verwundbar ist, zeigte am vergangenen Sonntag Schwarz-Weiß Essen, die mit einem 3:1 drei Punkte entführten und den Güterslohern die zweite Niederlage in Folge beibrachten.

"Ich gebe nichts mehr um die Rechnereien. Im Abstiegskampf ist sowieso alles anders", sagt Kunkel. "Für Gütersloh ist jetzt jedes Spiel die letzte Chance. Ich habe sie schon zwei-, dreimal gesehen. Die kratzen und beißen."

Wie man in Gütersloh auftreten muss, hätte seine Mannschaft in der letzten halben Stunde des vorigen Heimspiels gegen Germania Dattenfeld (2:2) gezeigt. "Da haben wir eine Riesenmoral bewiesen und noch mal alles versucht, um den Sieg zu erringen. Daran müssen wir in Gütersloh anknüpfen, und zwar von Anfang an."

Beruhigend, dass dann auch Erdal Eraslan wieder in der Velberter Abwehr die Fäden ziehen wird. "Es zwickt zwar noch etwas, aber er kann spielen", berichtet Kunkel. Nicht einsatzfähig ist dagegen Markus Walker, der nach seinem Spiel am Sonntag wieder Beschwerden mit den Achillessehnen hatte. Wie am Sonntag fehlen Julius Steegmann, Enes Kaya und Luciano Velardi.

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