Velbert ist den Gästen vom VfB Hüls haushoch überlegen und gewinnt 2:0.

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Torschütze Martin Lyttek (l.) reckt die Faust, seine Mitspieler freuen sich mit ihm.

Torschütze Martin Lyttek (l.) reckt die Faust, seine Mitspieler freuen sich mit ihm.

Dirk Thomé

Torschütze Martin Lyttek (l.) reckt die Faust, seine Mitspieler freuen sich mit ihm.

Velbert. Das erste von sieben "Endspielen" um den Klassenerhalt hat die SSVg Velbert mit 2:0 (1:0) gegen den VfB Hüls gewonnen. Dabei wäre durchaus ein höherer Sieg drin und verdient gewesen, denn die Hausherren hatten im gesamten Spiel, spätestens aber nach der roten Karte gegen Hüls, ein deutliches Chancenübergewicht. Zudem bewies Interimstrainer Marek Lesniak bei seinen Einwechslungen ein glückliches Händchen.

Lyttek bringt Velbert mit einem geschlenzten Freistoß in Führung

Für den ersten Torversuch zeichneten allerdings die Gäste aus Hüls verantwortlich, doch der Schuss von Markus Krawietz ging gute 20 Zentimeter über die Querlatte. Danach kamen die Gastgeber in Schwung. Aber sowohl Sebastian Janas (13.) als auch Tuncay Aksoy (17./20.) verstolperten, Daniel Nigbur stand knapp abseits (23.).

Die Hülser wurden nun ruppiger, allen voran Sebastian Senger: Erst sah er für ein übles Foul an Andreas Gensler Gelb (33.), dann legte er den frei aufs Tor zulaufenden Tino Reucher und sah wegen der Notbremse Rot (45.). Es folgte der große Auftritt vom starken Martin Lyttek, der aus der Viererabwehrkette immer wieder nach vorne stieß: Von der 16er-Grenze schlenzte der 21-Jährige den Ball in die gegenüberliegende Ecke, VfB-Torwart Tobias Rantzow sah regungslos hinterher.

Nach der Pause gaben die Velberter nochmal richtig Gas

Mit der Pausenführung im Rücken legten die Velberter noch eine Schippe drauf. Janas und Nigbur suchten und fanden sich immer wieder, scheiterten jedoch mit ihren Versuchen (50./51./54.). Ebenso wie der nur kurz vor seinem ersten Torschuss eingewechselte Luciano Velardi (66.) und Tuncay Aksoy, der mehrfach den entscheidenden Schritt zu spät war (71./86./88.).

Dafür krönte Nigbur seinen ersten Einsatz nach vierwöchiger Sperre: SSVg-Torwart Julian Schmahl hatte den Angriff nach einem gefangenen VfB-Freistoß eingeleitet. Aksoy schickte den eine Minute zuvor eingewechselten Dennis Levering, dessen scharfe Hereingabe versenkte Nigbur unhaltbar per Kopf ins linke Eck - 2:0 (74.).

Schmahl - Steegmann, Eraslan, Winterpacht, Lyttek - Dittrich, Gensler (73. Levering), Reucher (85. Litjens), Janas (66. Velardi) - Nigbur, Aksoy

"Man hat gesehen, dass die Jungs wollen. Es war ein kleiner Schritt in die richtige Richtung", lobte Lesniak, der seine Spieler nach dem Abpfiff um den Mittelkreis versammelte. "Die Jungs konnten zum ersten Mal seit Monaten wieder lachen."

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