Nach drei Siegen unter dem neuen Trainer glaubt die SSVg wieder an den Klassenerhalt. Heute kommt Arminia II.

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Marek Lesniak strahlt nicht nur Zuversicht aus.

Marek Lesniak strahlt nicht nur Zuversicht aus.

Dirk Thomé

Marek Lesniak strahlt nicht nur Zuversicht aus.

Velbert. Die Hoffnung ist zurückgekehrt: Nach drei Siegen in Folge ist beim Fußball-NRW-Ligisten SSVg Velbert (17.) die Zuversicht groß, auch heute im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld II (5.) drei Punkte zu holen (19Uhr, Stadion Sonnenblume).

"Bielefeld ist vergleichbar mit Aachen und spielt einen sehr guten Fußball. Das wird ein sehr schweres Spiel", zollt SSVg-Trainer Marek Lesniak dem Gegner Respekt. Doch auch seine Siegeshoffnung ist groß: "Wir wollen gewinnen und können gewinnen. Die Jungs haben in den letzten drei Spielen gezeigt, dass sie in der Liga mithalten können."

Zudem kehren voraussichtlich Erdal Eraslan (Adduktoren) und Oliver Dittrich (Sprunggelenk), die am Sonntag passen mussten, zurück in den Kader. "Beide sind seit Montag wieder im Training. Ich gehe davon aus, dass sie spielen", so die Prognose des Trainers.

Eraslan würde seine angestammte Position im Defensivzentrum einnehmen. "Da gibt es keinen Zweifel", sagt Lesniak. "Er ist der Abwehrchef und sein Platz ist beim 4-4-2 in der Abwehrkette." Auch Dittrich ist fürs Velberter Spiel unverzichtbar, da die Rolle im defensiven Mittelfeld niemand anders so überzeugend spielt.

Bei der Frage nach dem Klassenerhalt bleibt Lesniak vorsichtig: "Die Hoffnung stirbt zuletzt." Der Trainer will dabei nur von Spiel zu Spiel denken. "Wir dürfen jetzt nicht zu rechnen anfangen. Wenn wir jedes Spiel gewinnen, bleiben wir auf jeden Fall drin."

Die SSVg Velbert (29 Punkte, 43:63 Tore) ist mit drei Siegen in Folge vom 19. auf den 17. Tabellenplatz geklettert. Zum absolut sicheren 13. Platz fehlen noch sechs Punkte. Derzeit wären auch die Plätze 14 und 15 sicher, da in der Regionalliga West mit Kleve nur ein potenzieller NRW-Ligist auf einem Abstiegsplatz steht. Das kann sich aber schnell ändern, da auch die Zweitvertretungen von Schalke 04 und VfL Bochum noch in Gefahr schweben. Die Gäste von Arminia Bielefeld II (5., 54 Punkte, 58:39 Tore) dürfen sich bei 14 Punkten (Bonner SC), beziehungsweise 15 Punkten (Fortuna Düsseldorf II) Rückstand zur Tabellenspitze kaum noch Hoffnung auf den Aufstieg machen. Hinspiel: In Bielefeld verloren die Velberter mit 0:4.

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