Mit einem weiteren Sieg kann die SSVg Velbert die Abstiegsplätze zum ersten Mal seit Februar verlassen.

Für Marek Lesniak zählt gegen Hamm nur ein Sieg.
Für Marek Lesniak zählt gegen Hamm nur ein Sieg.

Für Marek Lesniak zählt gegen Hamm nur ein Sieg.

Dirk Thomé

Für Marek Lesniak zählt gegen Hamm nur ein Sieg.

Velbert. Das Schicksal meint es wieder besser mit der SSVg Velbert: Nicht nur, dass sich die Velberter mit ihrem Sieg in Siegen um einen Platz verbessert haben - auch die Konkurrenz spielte dieses Mal für die Spiel- und Sportvereinigung. So siegte der SV Schermbeck 1:0 beim Velberter Sonntags-Gegner, der Hammer Spielvereinigung (15 Uhr, Sonnenblume).

Velberter können mit etwas Glück sogar zwei Plätze gutmachen

Und das, obwohl Schermbeck keine Lizenz erhält und der Abstieg daher - unabhängig von der Platzierung - besiegelt ist. "Kompliment an Schermbeck", frohlockte auch Ralf Koeppe, 2. SSVg-Vorsitzender, nachdem er das Ergebnis am Sonntag gehört hatte. Denn durch die Niederlage ist Hamm (15.) wieder in Reichweite. Nur zwei Punkte fehlen den Velbertern (17.), um zum ersten Mal seit Februar die Abstiegsplätze zu verlassen. Falls zudem die Sportfreunde Oestrich-Iserlohn (16.) ihr Heimspiel gegen den VfB Hüls (14.) nicht gewinnen, klettert Velbert sogar um zwei Plätze.

Obwohl auch Hamm noch lange nicht gerettet ist, sieht SSVg-Trainer Marek Lesniak den größeren Druck eindeutig bei seiner Mannschaft: "Hamm wäre sicher mit einem Punkt zufrieden. Für uns ist das zu wenig. Wir müssen gewinnen." Zu belasten scheint Lesniak diese Situation aber nicht. "Seit ich hier angefangen habe, ist jedes Spiel ein Endspiel." Mit dem Unterschied, dass nach einem Erfolg nicht so ausgiebig gefeiert werden kann.

Nach dem unerwarteten 3:0-Sieg am Vorsonntag durften sich die Spieler zumindest ein Radler genehmigen und erhielten am Dienstag und Mittwoch trainingsfrei. "Der Körper muss sich nach den Englischen Wochen regenerieren", erläutert Lesniak. Auch die Vorbereitung auf Hamm fällt eher locker aus: "Ich lasse die Jungs im Training einfach nur Fußball spielen. Das haben sie, glaube ich, viel zu lange nicht gemacht. Natürlich müssen wir auch Standardsituationen einstudieren. Wie wichtig die sein können, hat man ja gegen Bielefeld gesehen, die alle drei Tore nach Standards erzielt haben."

Von den Torschützen des Hinspiels wird jedoch einer fehlen: Enes Kaya, der diese Saison nicht mehr zum Einsatz kommt. Daniel Nigbur, im ersten Aufeinandertreffen sogar zweimal erfolgreich, ist hingegen dabei und sicherlich besonders motiviert: Momentan führt er die Torschützenliste der NRW-Liga mit 19 Treffern vor Aachens Manuel Junglas (18) an und wird sicher alles daran setzen, den Spitzenplatz zu behaupten. Abgesehen von Andreas Kohlhaas (Muskelfaserriss) sind alle Spieler fit.

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