Hilden hatte den Tabellenersten Fischeln am Rande einer Niederlage.

Thomas Knüfermann (r.) hat in der 1. Halbzeit das 2:0 auf dem Fuß, scheitert jedoch am Torhüter.
Thomas Knüfermann (r.) hat in der 1. Halbzeit das 2:0 auf dem Fuß, scheitert jedoch am Torhüter.

Thomas Knüfermann (r.) hat in der 1. Halbzeit das 2:0 auf dem Fuß, scheitert jedoch am Torhüter.

Dirk Thomé

Thomas Knüfermann (r.) hat in der 1. Halbzeit das 2:0 auf dem Fuß, scheitert jedoch am Torhüter.

Hilden. Am Rande einer Niederlage hatte der SV Hilden-Nord den Tabellenführer VfR Fischeln. Aber trotz zahlreicher guter Chancen musste sich das Team von Ferdi Stanetzky schließlich mit einem 2:2 (1:0) begnügen.

Vor dem Anpfiff wäre Stanetzky mit diesem Remis zufrieden gewesen. Nicht so nach den 90 Minuten, die Landesligafußball auf gutem Niveau boten. Besonders das Fehlverhalten seiner Abwehr bei den Gegentoren ärgerte Hildens Trainer: "Dabei habe ich in der Halbzeit noch vor den Distanzschüssen und Standardsituationen gewarnt. Bei beiden Gegentoren waren wir nicht richtig wach."

Hilden erspielt sich zahlreiche hochkarätige Chancen

Gleichwohl bescheinigte der Trainer seinen Spielern unter dem Strich eine gute Leistung. So viele Möglichkeiten, wie sie Hilden hatte, wollen gegen einen Spitzenreiter erst einmal herausgespielt sein. Aber beim Auslassen der hochkarätigen Chancen hielten sich Pech und Unvermögen die Waage.

Der auch in der Folge glücklose Markus Rychlik scheiterte bereits nach zwei Minuten an VfR-Torhüter Till Kohnen. Dessen Vorderleute hatten zwar Feldvorteile, bekamen die Partie aber unerwartet nicht in den Griff und vergaben durch Thomas Bahr (6./ 22.) zwei erste Gelegenheiten.

"Wie aus heiterem Himmel fiel das Gegentor", so erklärte bei der Pressekonferenz Fischelns Trainer Dieter Hußmann, die Hildener Führung (31.) durch den von Thomas Knüfermann prima in Szene gesetzten Alfred Ziegler. Der mit vielen präzisen Pässen glänzende Knüfermann fand acht Minuten später nach Doppelpass mit Rychlik in Kohnen seinen Meister.

Das 2:0 war aber nur aufgeschoben, denn fünf Minuten nach Wiederbeginn erzielte Daniel Palac auf Zuspiel von Stefan Schaumburg (50.) sein erstes Punktspieltor für die Norder. Fischeln antwortete mit wütenden Attacken.

Schaumburg rettete gegen VfR-Kapitän Daniel Schmitz vor der Torlinie (57.) und auch Torwart Markus Mlitzke zeichnete sich noch einige Male aus, konnte aber den Anschluss durch den Flachschuss von Mike Grühn in die lange Ecke (67.) und das 2:2 durch den Kopfball des eingewechselten Ömer Uzbay (81.) nicht verhindern.

Im Endeffekt wurden die Norder für ihre mangelhafte Chancenausbeute bestraft, denn Rychlik (60./ 69.) sowie Dominik Donath und Schaumburg (77.) hätten alles klar machen müssen.

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