Der Torjäger sieht bei 1:2-Niederlage die rote Karte.

Hilden. Mit vier Siegen in Folge und viel Selbstvertrauen fuhr der SV Hilden-Nord zum Fußball-Landesliga-Spitzenspiel beim TuS Grevenbroich. Die Rückreise trat der Klassenprimus indes mit einer 1:2 (1:1)-Niederlage im Gepäck an.

Es war nicht der Tag der Elf von Trainer Thomas Knüfermann, die nach der roten Karte gegen den eingewechselten Julian Bumbullies (64. - Ellbogencheck gegen David Dygacz) die Partie in Unterzahl beendete. "Eine harte Entscheidung", urteilte Nord-Pressesprecher Volker Neumann, der den Sieg der Grevenbroicher "unter dem Strich" als verdient bezeichnete.

Dabei schien es so, als sollten die Hildener, die in der ersten Halbzeit recht souverän auftraten, wenigstens die Punkteteilung über die Zeit bringen können. Doch machte Sascha Pelka, der sich zunächst gegen Alfred Ziegler im Zweikampf behauptete und dann mit einem Flachschuss erfolgreich war, den Gästen mit dem 2:1-Siegtreffer (81.) einen Strich durch die Rechnung.

Die folgenden Chancen für Ziegler (86.) und Tobias Schössler (90.) waren nicht zwingend genug, um an der zweiten Saisonniederlage noch etwas zu ändern. Dabei hatten die Norder gleich gut in die Partie gefunden.

Zieglers Schuss (8.) wehrte TuS-Torhüter Kevin Afari ab. Den Kopfball von Lukas Schmetz nach der anschließenden Ecke von Dominik Donath schlug Mike Allroggen von der Torlinie. Im Gegenzug knallte Grevenbroichs Marius Schoenen frei vor Sebastian Herweg den Ball in die zweite Etage.

SV Hilden-Nord: Herweg - Oliveira (46. Tosun), Köppen, Kremer (58. Schössler), Vink; Ziegler, Nendza, Salvador, Donath, Schmetz; Castens (54. Bumbullies)

Der Hildener Keeper bewahrte seine Elf besonders nach dem Seitenwechsel vor weiteren Gegentoren, hatte nur beim 1:1 (42.) durch den Kopfball von Marcel Schauf keine Abwehrchance. Ebenfalls per "Köpfchen" markierte Kapitän Donath nach Flanke von Matthias Castens die Führung für den SVN (31.), der das Spiel nach der Pause gegen nun engagierte Gastgeber völlig unverständlich mehr und mehr aus der Hand gab.

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