Die SSVg holt zum Auftakt der Rückrunde einen wichtigen Sieg beim ebenfalls abstiegsbedrohten Delbrücker SC.

Velbert. Es geht weiter aufwärts mit der SSVg Velbert: Der NRW-Ligist errang am Sonntag im ersten Spiel nach der Winterpause einen 4:1 (2:0)-Sieg beim ebenfalls abstiegsbedrohten Delbrücker SC. Mit nun 18 Punkten - so viele wie Rot-Weiß Essen II (14.) - ist die SSVg (17.) wieder auf Schlagdistanz zum Tabellenmittelfeld.

Kein Wunder, dass der kritische SSVg-Trainer Peter Kunkel lobte: "Ein guter Start in die Rückrunde ist die halbe Miete. Wir haben heute nahtlos an die gute Vorbereitung (drei Siege, Anm. d. Red.) angeknüpft und die Lage bis auf wenige kurze Phasen immer im Griff gehabt. Was wir uns vorgenommen haben, gut zu stehen und über die Zweikämpfe ins Spiel zu kommen, haben wir gut gemacht."

Ersatztorwart hinterlässt bei seiner Liga-Premiere einen super Eindruck

Ein Sonderlob verdiente sich der 19-jährige Ersatztorwart Julian Schmahl, der wegen der Verletzung von Patrick Deuß (Knie) zu seinem ersten Einsatz in der NRW-Liga kam. "Er hat sehr viel Ruhe ausgestrahlt, war fehlerlos und hat lautstark die Abwehr organisiert. Das war richtig gut", zeigte sich Kunkel rundum zufrieden. Vor allem mit hohen Bällen war Schmahl nicht beizukommen, den Rest erledigte der Abwehr-Dreierblock. "Delbrück hat sich nicht eine Chance herausgespielt", sagte Kunkel.

So fiel der einzige Treffer für Delbrück durch einen Velberter: Pechvogel Tino Reucher fälschte ins eigene Tor ab (80.). Seinen Fehler machte der 36-Jährige jedoch postwendend wieder gut, indem er bei einem Konter Daniel Nigbur in Szene setzte, der mit dem 3:1 die Vorentscheidung erzielte.

Insgesamt traf Nigbur dreimal gegen Delbrück (35., 82., 83.) und hat mit nun 14 Treffern weiterhin gute Aussichten auf die Torjäger-Krone. Den ersten Treffer für Velbert hatte Abwehrchef Erdal Eraslan erzielt, der zu einer Ecke aufgerückt war und den Ball aus dem Gewühl heraus ins Tor stocherte (24.)

Guten Anteil an den drei Nigbur-Toren hatte auch sein neuer Sturmpartner Tuncay Aksoy. "Er hat richtig geackert", lobte Kunkel. "Jetzt haben wir zwei brandgefährliche Stürmer, die sehr gut zusammenpassen." Fleißkärtchen verdienten sich übrigens auch die Flügelspieler Dennis Levering und Neuzugang Fabian Buttgereit.

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