Nach der Niederlage in Wülfrath will Trainer Karl Weiß mit Ratingen04/19 im eigenen Stadion gegen den Nachbarn TuRU einen Sieg erringen.

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Läuferisch und kämpferisch war den Ratingern – hier Daniel Rehag (vorne) im Laufduell – in Wülfrath nichts vorzuwerfen. Doch unterm Strich erreichten die Ratinger nichts.

Läuferisch und kämpferisch war den Ratingern – hier Daniel Rehag (vorne) im Laufduell – in Wülfrath nichts vorzuwerfen. Doch unterm Strich erreichten die Ratinger nichts.

Simone Bahrmann

Läuferisch und kämpferisch war den Ratingern – hier Daniel Rehag (vorne) im Laufduell – in Wülfrath nichts vorzuwerfen. Doch unterm Strich erreichten die Ratinger nichts.

Ratingen. Der Stachel der 0:2-Auftaktniederlage beim Nachbarn 1.FC Wülfrath sitzt zumindest bei Ratingens Trainer Karl Weiß noch tief. "Ich war mit der Taktik, der läuferischen und kämpferischen Einstellung meiner Mannschaft absolut zufrieden, doch die Chancenauswertung war gleich Null. Bis auf das Ergebnis, war es eine gute Vorstellung", trauert er den ausgelassenen Hochkarätern nach. Doch im ersten Heimspiel soll am Sonntag alles anders werden. Und das ausgerechnet im Nachbarschaftsduell gegen TuRU Düsseldorf (15 Uhr, Stadion Ratingen).

Ratingens Trainer sieht TuRU als Meisterschaftsanwärter

"Für mich ist klar, dass die Düsseldorfer mit dem KFC Uerdingen und der Zweitvertretung des Wuppertaler SV Borussia die Meisterschaft unter sich ausmachen", prognostiziert der Ratinger Trainer den Verlauf der Saison.

Seine Mannschaft indes hat aus dem Wülfrath-Spiel gelernt und sich im Training dementsprechend "reingehängt". Außer Neuzugang Denis Dluhosch, der erkrankt ist, konnte Weiß seinen kompletten Kader im Stadion zum Training begrüßen - und das am Mittwoch bei strömendem Regen. "Wenn wir hinten konsequent arbeiten und bei den Standardsituationen der TuRU sicher stehen, dann rechne ich mir durchaus etwas aus", sagt Weiß. Aber genau da hakte es in der Auftaktpartie. Patrick Fiedorra, sonst einer der zuverlässigsten Abwehrspieler überhaupt, hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt. Und damit war ein ganz wichtiges Rad im sonst so gut funktionierenden Getriebe gebrochen. "Wir haben nach dem 0:1 Rückstand zu früh aufgemacht und dem Gegner dadurch zu viele Konter ermöglicht. Das wird uns nicht noch einmal passieren", verspricht der Trainer.

Einige Neuzugänge müssen sich noch etwas mehr integrieren

Die als Leistungsträger verpflichteten Hans Seidenzal und Hüseyin Ince konnten noch keine großen Akzente setzen. "Es braucht natürlich einige Zeit, bis sie in die Mannschaft integriert sind. Bei ihrem Können wird es nicht so lange dauern, bis der Knoten platzt", hofft der Übungsleiter. Auch Torhüter Marco Glenz, einer der Besten der Liga, muss sich noch an seine Vorderleute gewöhnen um seine Klasse zu beweisen.

Co-Trainer Michael Schneider, der TuRU beim 2:0 Heimsieg gegen Hönnepel-Niedermörmter beobachtete, sah eine gute Gesamtleistung der Düsseldorfer mit einem überragenden Torjäger Miguel Lopez-Torres.

Ratingen hat sich nach seiner Auftaktniederlage in Wülfrath erst einmal am Tabellenende eingeordnet, TuRU Düsseldorf steht nach einem 2:0-Sieg gegen Hönnepel auf der anderen Seite der Tabelle.

In der vorigen Saison konnte Ratingen gegen TuRU die leicht bessere Bilanz verzeichnen. In der Niederrheinliga trennten sie sich wohl zweimal unentschieden (0:0 / 2:2), aber im Kreispokal schlug Ratingen die Düsseldorfer 1:0.

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