Das größte Problem des 1. FC Wülfrath ist die schwache Torausbeute. Auch Gegner Victoria Goch zeigte vorigen Sonntag zunächst Ladehemmungen, legte diese aber in der zweiten Halbzeit ab und siegte 4:1.

Verteidiger Hans Seidenzal durfte zuletzt als Sturmspitze selbst auf Torejagd gehen. Im neuen Jahr hat er noch nicht getroffen.
Verteidiger Hans Seidenzal durfte zuletzt als Sturmspitze selbst auf Torejagd gehen. Im neuen Jahr hat er noch nicht getroffen.

Verteidiger Hans Seidenzal durfte zuletzt als Sturmspitze selbst auf Torejagd gehen. Im neuen Jahr hat er noch nicht getroffen.

Simone Bahrmann

Verteidiger Hans Seidenzal durfte zuletzt als Sturmspitze selbst auf Torejagd gehen. Im neuen Jahr hat er noch nicht getroffen.

Wülfrath. Ganz unzufrieden dürfte das Trainergespann Frank Kurth/Andreas Berkenkamp nach dem 1:1 zum Rückrundenauftakt am vergangenen Sonntag nicht sein, denn gegen den SV Hönnepel- Niedermörmter steigerte sich der 1. FC Wülfrath in der zweiten Hälfte enorm. Wäre da nicht die alte Schwachstelle: Der leichtfertige Umgang mit den Großchancen. Auch Neuzugang Dejan Vukadinovic konnte dem Spiel nicht seinen Stempel aufdrücken. Bei Victoria Goch (Sonntag, 15 Uhr) soll die Ausbeute höher ausfallen. Deshalb ist das Erfolgsrezept für Co-Trainer Andreas Berkenkamp vor dem ersten der drei aufeinander folgenden Auswärtsspiele recht simpel: "Tore schießen - so viele wie möglich."

Wülfrather Innenverteidigung hat es mit gefährlichen Stürmern zu tun

Die Victoria holte sich zuletzt Selbstbewusstsein mit einem 4:1- Erfolg beim Cronenberger SC. Nachdem es zur Pause noch 1:1 gestanden hatte, drehte das Team von Thomas von Kuczkowski auf. Goch kann vor allem auf einen hervorragenden Angriff verweisen: "Mit Asim Kus und Stefan Galster hat Goch zwei gefährliche, lange Stürmer in den Reihen", warnt Berkenkamp. Neben der Treffsicherheit der Sturmspitzen wird daher auch die solide Innenverteidigung der Wülfrather um Marco Menge und Martin Haschke gefragt sein.

Für Dennis Hohmann und Thomas Hobucher käme ein Einsatz zu früh

Für Dennis Homann und Thomas Hobucher kommt die Partie aller Voraussicht nach zu früh. Die beiden Offensivleute stießen diese Woche erst wieder zur Mannschaft und haben durch ihre Verletzungen noch deutlichen Trainigsrückstand. Zumal die Witterungsverhältnisse die für Dienstag vorgesehene Übungseinheit verhinderten. "Wir müssen abwarten, wie sich die beiden im Abschlusstraining präsentieren", sagt Berkenkamp und verweist auf den breit aufgestellten Kader: "Die Startelf vom letzten Sonntag hat einen guten Job gemacht. Auch die Ersatzbank war gut besetzt."

Daher wird es wahrscheinlich auch nicht viele Änderungen in der Startelf geben: Ganesh Pundt konnte sich durch seinen jüngsten Treffer wiederholt für die Position hinter den Spitzen empfehlen, während die Angreifer Dejan Vukadinovic und Hans Seidenzal auf ihre ersten Pflichtspieltore im Fußballjahr 2009 warten. "Wenn wir gut ins Spiel finden und unsere Chancen besser nutzen als zuletzt, ist für uns durchaus der eine oder andere Punkt drin", ist der Co-Trainer optimistisch.

Der Wülfrather Fan-Bus fährt um 12.15 Uhr am Erbacher Berg los

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