FCW hofft in Straelen auf Ende der Negativserie.

Marco Menge (r.) muss beim Spiel der Wülfrather in Straelen zunächst wieder auf der Bank Platz nehmen. Archiv
Marco Menge (r.) muss beim Spiel der Wülfrather in Straelen zunächst wieder auf der Bank Platz nehmen. Archiv

Marco Menge (r.) muss beim Spiel der Wülfrather in Straelen zunächst wieder auf der Bank Platz nehmen. Archiv

Christof Wolff

Marco Menge (r.) muss beim Spiel der Wülfrather in Straelen zunächst wieder auf der Bank Platz nehmen. Archiv

Wülfrath. Trotz der sechsten Niederlage in Folge war der Trainer von Fußball-Niederrheinligist 1. FC Wülfrath, Frank Kurth, nach dem Spiel am Sonntag beim Tabellenzweiten TuRU Düsseldorf nicht unzufrieden. Er sprach von einer Einheit auf dem Platz, die sich gegen die Niederlage gewehrt habe. Da auch der 1. FC Bocholt verloren hatte, blieb der Abstand der beiden Konkurrenten um den direkten Klassenerhalt bei fünf Punkten. Heute Abend können die Wülfrather diesen auf acht Zähler ausbauen. Denn dann treten sie beim SV Straelen an.

Frank Kurth erwartet einen Gegner, der alles gibt

Die Gastgeber liegen im Niemandsland der Tabelle und können sich in den ausstehenden Spielen weder großartig verbessern noch verschlechtern. Doch trotzdem erwartet Kurth einen Gegner, der alles geben wird. „Die Mannschaften vom linken Niederrhein halten zusammen“, erklärt der Trainer. So wollen die Straelener für Bocholt Schützenhilfe leisten. Für Kurth wäre daher schon ein Unentschieden in Ordnung.

Da er mit der Leistung der Elf vom Sonntag zufrieden war, will er heute Abend exakt mit der selben Startaufstellung in die Partie gehen. Damit wird einer wieder auf der Bank Platz nehmen, der noch vor wenigen Wochen zu den Stammkräften zählte. Seit zwei Spielen ist Marco Menge nicht mehr erste Wahl. In beiden Partien absolvierte er nicht eine einzige Minute.

Für den ehemaligen Kapitän hatte sich die Veränderung schon angekündigt. „Nach dem Spiel gegen Hiesfeld hat der Trainer vor der Presse an meinen sportlichen Qualitäten gezweifelt“, sagt Menge. Ein Gespräch mit Kurth habe er schon länger nicht mehr geführt. Für Menge scheint die Zeit am Erbacher Berg nach acht Jahren abgelaufen zu sein. Der 30-Jährige glaubt nicht mehr, in dieser Saison noch eine Chance zu bekommen.

Das Tischtuch zwischen Trainer und Spieler scheint zerschnitten. Alle Zeichen stehen auf Trennung. Für die aktuelle Negativserie seiner Mannschaft kann auch er keine Erklärung finden. „Der Zusammenhalt in der Mannschaft in dieser Saison ist super“, schließt er schlechte Stimmung unter den Spielern aus. So muss die Elf mit einer ähnlichen Einstellung wie am vergangenen Sonntag in die Partie gehen, will sie den Abstand zu Bocholt und dem damit verbundenen Relegationsrang vergrößern. jl

Der FCW nimmt mit 41 Punkten und 42:49 Toren Rang 14 ein. TuRU (71/60:23) ist Zweiter.

In Wülfrath feierte der FCW einen 2:0-Sieg.

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