FCW bezwingt die zweite Mannschaft des Wuppertaler SV nach einem Doppelschlag in der Anfangsphase 2:0.

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Engin Kizilarslan (rechts) traf zum 2:0. Archiv

Engin Kizilarslan (rechts) traf zum 2:0. Archiv

Simone Bahrmann

Engin Kizilarslan (rechts) traf zum 2:0. Archiv

Wülfrath. „Ich bin mit der Mannschaft absolut zufrieden“, sagte der Trainer von Fußball-Niederrheinligist 1. FC Wülfrath, Frank Kurth, nach dem Spiel gegen den Wuppertaler SV Borussia II. In den 90 Minuten zuvor hatten die Gastgeber den WSV, der mit drei nominellen Spielern aus dem Kader der Ersten antrat (Marcel Großkreutz, Adem Cabuk, Daniel Keita-Ruel), klar im Griff und verdient mit 2:0 (2:0) gewonnen.

Ramiz Pasiov bringt die Gastgeber in Führung

Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und einem sehr kalten Wind sahen nur knapp 50 Zuschauer, wie der FCW mit dem Anpfiff hellwach war. Bereits in der zweiten Spielminute gingen die Wülfrather in Führung. Kapitän Fasil Arafkas bediente per Flanke den ehemaligen Wuppertaler Ramiz Pasiov. Der köpfte den Ball relativ unbedrängt in das WSV-Tor.

In der neunten Minute hatten die Wuppertaler ihre beste Chance in der Partie. Zunächst setzte Keita-Ruel einen Freistoß an die Latte. Den Abpraller schoss Benedikt Schöder ebenfalls an den Querbalken. Kurz darauf erzielte Engin Kizilarslan das 2:0 (12.). Er nahm einen Abwurf von Wuppertals Schlussmann Daniel Grün auf und hob ihn aus gut 20 Metern über den Torwart hinweg in dessen Kasten.

Im Anschluss verflachte die Partie etwas. Bis zur Pause erarbeitete sich keine Mannschaft eine ganz klare Torchance. In der zweiten Hälfte hatte erneut Kizilarslan die beste Möglichkeit, das Spiel endgültig zu entscheiden. Nach einer Flanke von Pasiov stand er frei vor Grün, konnte den Ball aber nicht im Tor versenken.

Team von Frank Kurth verbessert sich auf Platz vier

Die Wuppertaler ihrerseits versuchten es fast ausschließlich mit hohen Bällen auf Keita-Ruel oder aus der Distanz. Hier sorgten die Schüsse von Toni Musto für einen Hauch von Gefahr, mehr nicht. So fuhr der FCW letztlich einen ungefährdeten Heimsieg ein und rückte damit auf den vierten Tabellenplatz vor.

„Gegen Essen haben wir verloren, weil wir nicht aggressiv genug gespielt haben. Heute waren wir aggressiv und haben gewonnen“, zeigte Kurth den Unterschied zum vorherigen Heimspiel auf. „Hinten haben wir nicht viel zugelassen, und die Tore vorne waren kein Zufallsprodukt“, lobte der Trainer die gesamte Mannschaft. Für den beruflich verhinderten Oliver Haßler gab Volker Meßmann sein Debüt im Wülfrather Tor. Richtig geprüft wurde er allerdings kaum.

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