Kurz vor Schluss sichert sich der 1. FC Wülfrath in Krefeld ein Unentschieden.

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Der Wülfrather Yannic Melis (l.) im Zweikampf mit Ömer Uzbay vom VfR Krefeld-Fischeln.

Der Wülfrather Yannic Melis (l.) im Zweikampf mit Ömer Uzbay vom VfR Krefeld-Fischeln.

Dirk Jochmann

Der Wülfrather Yannic Melis (l.) im Zweikampf mit Ömer Uzbay vom VfR Krefeld-Fischeln.

Wülfrath. Der 1.FC Wülfrath bleibt seiner Linie treu und ist auf fremdem Platz nicht annähernd so erfolgreich wie im Rheinkalkstadion. Trainer Frank Kurth machte nach dem 1:1(1:0)-Remis beim VfR Krefeld-Fischeln keinen wirklich glücklichen Eindruck: "Wir müssen mit dem Unentschieden leben. Angesichts der schwachen Vorstellung im ersten Durchgang sind wir mit dem Punkt gut bedient."

Die Abwesenheit der Sturmspitze Ganesh Pundt kompensierte Maik Noldes und krönte seine ansprechende Leistung mit einem Treffer kurz vor Schluss, der die Niederlage verhinderte.

Wülfrath kommt nicht ins Spiel und liegt zur Pause hinten

Die etwas umformierte Wülfrather Mannschaft startete verlegen in die Partie. Zwar erkannten die bei eisiger Kälte an die Krefelder Sportanlage gepilgerten Fans schnell, dass sich zwei offensiv ausgerichtete Mannschaften gegenüber stehen - doch auf Wülfrather Seite blieben aussichtsreiche Situationen Mangelware. Nachdem FCW-Torhüter Bastian Honnacker nach einer knappen halben Stunde in höchster Not den Krefelder Vorsprung verhindert hatte, war auch er wenige Zeigerumdrehungen später machtlos, als seine Vorderleute inkonsequent zu Werke gingen. Daher stand zur Pause eine verdiente Führung der Platzherren auf der Anzeigetafel.

Für den zweiten Durchgang hatte sich die Kurth-Elf zwar viel vorgenommen, musste allerdings nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff einen Rückschlag hinnehmen: FCW-Eigengewächs Hakan Soyyigit, der für den verletzten Ganesh Pundt in die Startelf gerückt war, stieß beim Kopfballversuch mit dem gegnerischen Schlussmann zusammen und wurde vorsichtshalber im Krankenhaus durchgecheckt. Er konnte jedoch später mit der Mannschaft die Rückreise antreten. Über den Kampf versuchten die Gäste ins Spiel zu kommen. "Obwohl wir deutlich besser aufgetreten sind als im ersten Durchgang, hatte der Gegner die besseren Möglichkeiten", musste Kurth feststellen. Diese parierte Bastian Honnacker erfolgreich und hielt seine Mannschaft damit einige Male im Spiel.

Nachdem die Schiedsrichterin die Partie zwei Minuten vor dem Ende auf Grund eines am Boden liegenden Krefelder Abwehrspielers unterbrochen hatte, nutzte Daniele Varveri die Verwirrung im VfR-Strafraum: Unmittelbar nach dem Streitball flankte der Außenstürmer auf Maik Noldes, der mit einem Volleyschuss den einen Punkt sicherte. Damit steht der FCW auf Rang drei und ist punktgleich mit TuRU Düsseldorf dem Erzrivalen und Tabellenführer Ratingen auf den Fersen.

Honnacker - Menge, Haschke, Dogan (75.Steiniger), Rauner, Arafkas, Melis, Aydogan, Soyyigit (50. Yildirim), Noldes, Varveri

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