Der FCW verliert 1:3 in Straelen und fällt auf den 12. Tabellenplatz.

wza_792x1007_590796.jpeg
FCW-Torhüter Bastian Honnacker war bei allen drei Gegentreffern in Straelen chancenlos, ärgerte sich aber trotzdem.

FCW-Torhüter Bastian Honnacker war bei allen drei Gegentreffern in Straelen chancenlos, ärgerte sich aber trotzdem.

Holger Battefeld

FCW-Torhüter Bastian Honnacker war bei allen drei Gegentreffern in Straelen chancenlos, ärgerte sich aber trotzdem.

Wülfrath. Völlig verdient ist der 1.FC Wülfrath nach einer klaren 1:3-Niederlage ohne Punkte aus Straelen zurückgekehrt. Die Gäste lagen zwar zur Pause in Führung, konnten das hohe Tempo aber nur knapp eine Stunde bis zum Ausgleich des SV Straelen mithalten und verloren danach komplett den Faden. "In der ersten Hälfte hätten wir das Spiel entscheiden können. Unsere Schwachstellen waren heute die Spieler, die fest zum Stammkader gehören", bemängelte Trainer Frank Kurth.

Mannschaftsfrühstück holt die Spieler früh aus dem Bett

Kurth hatte sich mit seiner Truppe für das Nachholspiel am Samstag viel vorgenommen. Schon um 8.30 Uhr traf sich die Mannschaft zum gemeinsamen Frühstück - Teamgeist fördern und frühes Aufstehen standen somit bereits sechs Stunden vor dem Anpfiff auf dem Programm.

Zunächst schien diese Maßnahme eingeschlagen zu haben: Die Wülfrather erwischten einen Start nach Maß und lagen gleich nach fünf Minuten durch einen Kopfballtreffer von Dimitri Steiniger in Front. Zwar fanden die Platzherren auch im ersten Durchgang zu ihrem Spiel und zogen über flüssige Kombinationen in Richtung FCW-Strafraum, doch Innenverteidiger Martin Haschke hielt seine Abwehr zusammen.

Die aussichtsreichsten Szenen erspielten sich allerdings die Wülfrather: Nachdem ein für Frank Kurth klarer Strafstoß für seine Elf nicht gegeben wurde, vergab Yannic Melis nach schöner Vorarbeit von Hidayet Aydogan völlig frei vor dem gegnerischen Torhüter (30./43.). "Wenn wir an dieser Stelle nachgelegt hätten, wäre die Partie wahrscheinlich anders verlaufen", sagte Kurth.

Nach rund einer Stunde Spielzeit lief beim FCW nicht mehr viel zusammen. Der Ausgleichstreffer zum 1:1 in der 57. Minute, bei dem Bastian Honnacker wie auch bei den beiden weiteren Toren chancenlos war, verunsicherte den FCW, was unzählige Fehlpässe zur Folge hatte.

Geske, Musacchio - Blau (7), Hinkelmann (4), Teermann (1), Sorgnit (3), Lepper (6/3), Horn (2), Grugel (4), Ehlhardt, Dumschat

Taufik Butziat, der nach langer Pause wieder ins Geschehen eingreifen konnte, verließen wenig später die Kräfte. Der eingewechselte Deniz Dogan verbrachte ganze zwei Minuten auf dem Feld, bis ein böses Foul des Gegners für ihn das Spiel beendete.

FCW-Trainer Kurth bemängelt beim 1:2 und 1:3 fehlende Lufthoheit

Die Treffer zum 1:2 und zum 1:3 kassierte der FC Wülfrath nach Standardsituationen (82./89.). "Da hat uns einfach die Lufthoheit gefehlt", kommentierte Kurth, der wahrscheinlich auch am kommenden Wochenende auf seinen kopfballstarken Kapitän Marco Menge verzichten muss.

Der FCW rutscht durch die Niederlage auf den zwölften Rang ab und kann sogar durch die noch ausstehende Partie des SVHönnepel-Niedermörmter (zwei Punkte Rückstand), der sich derzeit auf einem Abstiegsplatz befindet, eingeholt werden.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer