FCW gewinnt auch zweites Spiel in der Fremde in Essen mit 3:2.

Wülfrath. Auswärts scheint sich der 1. FC Wülfrath sehr wohl zu fühlen. Beide bisherigen Auswärtsspiele konnten gewonnen werden. Vor zwei Wochen mit 1:0 bei Viktoria Goch und gestern mit 3:1 (2:1) bei der U23 von Rot-Weiss Essen. Bereits in der achten Minute erzielte Innenverteidiger Martin Haschke nach einer Ecke die Führung für den FCW. Doch die frühe Führung brachte nicht die erhoffte Sicherheit. "Wir hatten in der ersten Hälfte ein bisschen Probleme. Marcel Girsch, der heute ein gutes Spiel gemacht hat, war da häufig auf sich allein gestellt", sagte Wülfraths Trainer Frank Kurth. So kamen die Essener in der 32. Minute zum Ausgleich.

Gäste stecken den Ausgleich gut weg

Die Wülfrather Spieler ließen sich davon nicht beeindrucken und schlugen nur acht Minuten später zurück. Neuzugang Ramiz Pasiov erzielte per Foulelfmeter sein erstes Tor für den FCW. Es war erst sein zweites Spiel im Trikot der Wülfrather. Gegen den KFC Uerdingen hatte er vor einer Woche ein beeindruckendes Debüt hingelegt. "Mit jedem Tag integriert er sich besser. Er kann Bälle vorne behaupten und ist nicht nur stark im Kopfballspiel, sondern auch ein guter Fußballer. Wir waren schon länger hinter ihm her. Ich glaube, dass er sich bei uns wohl fühlt. Ich hoffe, wir werden noch viel Spaß an ihm haben", so Kurth. Zu Beginn der zweiten Hälfte stellte Kurth etwas um, und seine Mannschaft gewann an Sicherheit. Die Entscheidung erzielte dann Kapitän Fasil Arafkas in der 59. Minute. "Daniel Stolzenberg und Pasiov haben vorher toll kombiniert", kommentierte Kurth die Szene. In der Folge hätte seine Mannschaft noch erhöhen können, "wenn nicht müssen. Essen hätte sich über ein 1:4 oder 1:5 nicht beschweren dürfen", fügte der Trainer an.

Kurth-Elf will gegen Straelen nachlegen

"Ich bin mit dem Spiel und dem Ergebnis zufrieden. Man sieht, dass sich die Mannschaft noch finden muss, aber ich sehe, dass da was zusammenwächst", erklärte Kurth. Er ist zwar mit zwei Siegen aus vier Spielen zufrieden, will aber am kommenden Sonntag unbedingt nachlegen. "Zu Hause gegen Straelen wollen wir gewinnen, um auch unseren Zuschauern ein Erfolgserlebnis zu bieten." Und sollte es dann wieder nicht klappen, können die Wülfrather Anhänger ja mit zum nächsten Auswärtsspiel zum Wuppertaler SV II reisen (19. September), denn auswärts fühlen sich die Wülfrather zur Zeit sehr wohl. 1. FC Wülfrath: Haßler - Kauffeldt (85. Simic), Haschke, Menge, Rauner - Girsch, Stolzenberg, Arakfas, Babic (82. Petrovic) - Sommer (46. Melis), Pasiov

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