04/19 lässt viele Chancen liegen – 2:2.

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Daniel Rehag (r.) schoss das zwischenzeitliche 1:1.

Daniel Rehag (r.) schoss das zwischenzeitliche 1:1.

Stefan Fries

Daniel Rehag (r.) schoss das zwischenzeitliche 1:1.

Ratingen. Wer vorne seine Chancen nicht nutzt, bekommt häufig hinten noch ein Gegentor rein. Diese Fußballweisheit mag zwar abgedroschen sein, trifft aber auf das Spiel von Niederrheinligist Ratingen 04/19 gegen den VfL Rhede zu. Die Gastgeber waren über die gesamte Partie die bessere Mannschaft, hatten mehr Ballbesitz und deutlich mehr Chancen. Doch was im Fußball allein zählt, ist das Ergebnis. Und das lautet 2:2 (1:1).

Von Beginn an war 04/19 um den Führungstreffer bemüht. Ganesh Pundt und Mats Kroepmanns hatten dazu gute Gelegenheiten. Nach einer Viertelstunde ging Rhede allerdings mit der ersten und einzigen Torchance in der ersten Hälfte in Führung. Den Schuss von Simon Lechtenberg konnte Ratingens Torwart Thomas Scholz noch parieren - beim Nachschuss von Kadir Güzel war er chancenlos.

Daniel Rehag erzielt nach guter Vorarbeit von Thomas Zelles das 1:1

04/19 zeigte sich von dem Gegentor allerdings nicht geschockt und kam durch Daniel Rehag zum Ausgleich (29.). Thomas Zelles hatte Rehag mustergültig aufgelegt. Auch nach dem Seitenwechsel war es ein Spiel auf ein Tor. Ratingen drängte auf den Führungstreffer - ließ allerdings etliche Chancen ungenutzt. "Die Spieler haben heute wieder viel investiert, aber häufig die falsche Entscheidung getroffen", kommentierte Trainer Karl Weiß die Chancenverwertung seiner Spieler. So schoss Pundt aus kurzer Distanz ans Außennetz, anstatt einen in der Mitte postierten Mitspieler zu suchen. Dies war nur eine von vielen Szenen dieser Art.

Nach der Führung durch Patrick Fiedorra nutzt 04/19 Konter nicht

In der 67. Minute ging Ratingen allerdings in Führung. Kris Leipzig war im Strafraum gefoult worden. Kapitän Patrick Fiedorra verwandelte mit einem satten Schuss ins linke untere Eck sicher. In der Folge machte Rhede auf, und Ratingen boten sich etliche Konterchancen. Doch die Mannschaft nutzte sie nicht. Vor allem Rehag traf häufig die falsche Entscheidung. Doch anstatt wie seine Mitspieler nach vergebenen Möglichkeiten oder Ballverlusten nach hinten zu arbeiten, winkte der kreative Mittelfeldspieler ab, trabte zurück oder blieb auf dem Rasen sitzen. So nutzte Rhede eine der wenigen Chancen und kam in der 90. Minute durch Kapitän Björn Assfelder zum Ausgleich. jl

Scholz - Karadag, Fiedorra, Dluhosch, Meier - Leipzig (70. Hoffmann), Zelles, Aydogan (88. Yalcinkaya), Rehag - Pundt (82. Rey Alonso), Kroepmanns

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