Der 1. FC Wülfrath verliert sein zweites Spiel in nur vier Tagen. Das 1:4 beim SV Hönnepel-Niedermörmter fällt allerdings zu hoch aus.

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Ganesh Pundt (l.) holte den Elfmeter raus, den Muhammed Basar zum 1:1-Ausgleich verwandelte.

Ganesh Pundt (l.) holte den Elfmeter raus, den Muhammed Basar zum 1:1-Ausgleich verwandelte.

Archiv Simone Bahrmann

Ganesh Pundt (l.) holte den Elfmeter raus, den Muhammed Basar zum 1:1-Ausgleich verwandelte.

Wülfrath. Mit dem 1:4 (0:1) beim SV Hönnepel-Niedermörmter hat Fußball-Niederrheinligist 1.FC Wülfrath den zweiten Dämpfer in Folge kassiert. Nach der deutlichen Abfertigung hat die Truppe von Frank Kurth im Rückspiel Ende Mai, welches das letzte Saisonspiel sein wird, nun eine Rechnung zu begleichen. "Die Niederlage war nicht unverdient, ist aber viel zu hoch ausgefallen", lautete das Fazit des FCW-Vorsitzenden Michael Massenberg.

"Ein Spiel dauert 90Minuten. Es reicht nicht, wenn man nur eine halbe Stunde lang Vollgas gibt."

Michael Massenberg, 1. Vorsitzender des 1. FC Wülfrath

Die mit Mittelstürmer Ganesh Pundt in der Defensive und zum ersten Mal seit langer Zeit mit Hakan Sagmak in der Startelf auflaufende Kurth-Elf erwischte alles andere als einen passablen Start. Der Gastgeber nahm das Heft in die Hand und trug seine Angriffsversuche mit hohem Tempo über die Flügelspieler vor.

Gut eine halbe Stunde hielt die FCW-Abwehr um Marco Menge, bei dem der Fitnessstand doch noch für einen Einsatz reichte, dem Druck des Gastgebers stand. Dann jedoch kam die 32. Minute: Ein schnell über die rechte Seite vorgetragener Angriff landete - aus stark abseitsverdächtiger Position - im Kasten von Oliver Hassler.

Nach dem verdienten Halbzeitstand kamen die jungen Wülfrather motiviert aus der Kabine und fanden nach der Pause besser zu ihrem Spiel. Den Ausflug von Ganesh Pundt aus der Defensive in den ihm vertrauten vorderen Teil des Spielfeldes konnte Hönnepel nur mit einer Notbremse stoppen - den fälligen Strafstoß verwandelte Muhammed Basar sicher (59.).

Rund eine Viertelstunde war der Gast dem Führungstreffer näher als die Hausherren - bis der SV Hönnepel dreifach zuschlug. Nach dem 2:1 (74.) musste der FCW aufmachen und lief gleich zwei sowie fünf Minuten später eiskalt in die Konterfalle.

Bei Kapellen-Erft, dem nächsten Gegner, läuft es auch nicht rund

Hassler - Menge, Rauner, Pundt, Dogan, Arafkas, Sagmak (74. Petrovic), Aydogan, Papoulidis, Basar, Kudu (57. Melis)

Am Sonntag reist der FCW zum SC Kapellen-Erft, der am Mittwoch gegen den abstiegsbedrohten SV Straelen nicht über ein 1:1 hinauskam. "Wir müssen den eingeschlagenen Trend unbedingt stoppen und wieder in die Erfolgsspur zurückkehren", fordert Kurth. Auch Massenberg, der ebenfalls auf Besserung hofft, spricht deutliche Worte: "Ein Spiel dauert 90Minuten. Es reicht nicht, wenn man nur eine halbe Stunde lang Vollgas gibt."

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