Nach dem 2:0-Sieg gegen Ratingen 04/19 fährt der 1. FC Wülfrath mit einem Erfolg im Rücken zum zweiten Spiel nach Remscheid.

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Wülfraths neuer Stürmer Hidayet Aydogan hatte großen Anteil daran, dass seine Mannschaft mit einem Sieg gegen Ratingen 04/19 in die Saison starten konnte.

Wülfraths neuer Stürmer Hidayet Aydogan hatte großen Anteil daran, dass seine Mannschaft mit einem Sieg gegen Ratingen 04/19 in die Saison starten konnte.

Simone Bahrmann

Wülfraths neuer Stürmer Hidayet Aydogan hatte großen Anteil daran, dass seine Mannschaft mit einem Sieg gegen Ratingen 04/19 in die Saison starten konnte.

Wülfrath. Einen schöneren Start in die Saison 2009/2010 hätte sich das Trainer-Team Frank Kurth und Andreas Berkenkamp kaum vorstellen können. Der 2:0-Derbysieg gegen Ratingen 04/19 hält die Stimmung am Erbacher Berg auch in dieser Woche auf einem Hochpunkt.

Trainer Frank Kurth hofft besonders auf seinen verstärkten Angriff

"Das gibt natürlich eine Portion Selbstvertrauen. Nach einem Spieltag kann man sich jedoch weder auf den Lorbeeren ausruhen, geschweige denn ein Resümee ziehen", sagt Frank Kurth. Dennoch macht die gestärkte Kaltschnäuzigkeit im Angriff Hoffung auf eine Saison mit höherer Torausbeute als im Vorjahr: Beide FCW- Spitzen, Ganesh Pundt und Hidayet Aydogan, haben den "Bann" bereits gebrochen und ihr erstes Pflichtspieltor erzielt. Am Sonntag betreten die Wülfrather zum ersten Mal in dieser Spielperiode einen fremden Platz: Beim Liganeuling FC Remscheid sind im Röntgen-Stadion drei Zähler zu vergeben (Anstoß, 15 Uhr).

Nachdem Remscheid 1996 noch in der Oberliga aktiv war, folgten kontinuierlich Jahre des Abstiegs. Nach sechs Jahren in der Landesliga glückte der Mannschaft von Zelijko Nikolic nach einem überzeugenden Kraftakt nun der Aufstieg in die Niederrheinliga. Eine Begegnung mit dem FC Wülfrath liegt weit über fünf Jahre zurück. "Damals haben wir in Remscheid gut ausgesehen", scherzt der Vorsitzende Michael Massenberg, der dieses Spiel natürlich nicht als Maßstab für die Begegnung am Sonntag heranzieht. "Die Zeiten haben sich geändert. Die Remscheider haben gut nachgelegt und verfügen über ausgezeichnete Spieler wie Marc Bach, Nico Reckert und Sebastian Plate."

Zwar war der FC Remscheid im Auftaktspiel nicht so erfolgreich wie das Wülfrather Team und verlor das Aufsteigerduell beim TV Jahn Hiesfeld durch einen Treffer in der Nachspielzeit mit 1:2, doch mahnen die Verantwortlichen des FCW vor Überheblichkeit: "Der Gegner hat sich für dieses Jahr ehrgeizige Ziele gesetzt und den Kader fast komplett neu aufgestellt. Die Partie wird uns alles abverlangen", kündigt Kurth an.

Bastian Altenkamp und Murat Yildrim fallen verletzt aus

Verzichten muss Wülfrath auf Bastian Altenkamp (Muskelfaserriss) und Murat Yildirim (Zeh angebrochen). Aus beruflichen Gründen wird Abwehrspieler Florian Barczyk den FC Wülfrath wieder verlassen. Da sein Beruf momentan ein dreimaliges Training pro Woche nicht erlaubt, kehrt der 22-Jährige zu den Sportfreunden Dönberg zurück. "Das ist ein Verlust für unsere Defensive". Auf der Suche nach Verstärkungen, auch für den ebenfalls aus beruflichen Gründen verhinderten Lee Korkmaz, ist der FCW bisher noch nicht fündig geworden. "Wir werden aber weiterhin Augen und Ohren offen halten. Spätestens in der Winterpause sollten wir jedoch zugeschlagen haben", sagt Vereinsvorsitzender Michael Massenberg.

Nach dem ersten Spieltag, an dem Wülfrath 2:0 gegen Ratingen siegte und Remscheid 1:2 in Hiesfeld verlor, haben sich die Vereine in ganz unterschiedliche Tabellenbereiche eingeordnet - Wülfrath im oberen Drittel, Remscheid im unteren.

Ein spannendes Duell um den Aufstieg in die Verbandsliga boten sich in der Saison 2003/2004 die Mannschaften des 1.FCWülfrath und des FC Remscheid - mit dem besseren Ende für den FCW, der den Aufstieg knapp vor Remscheid schaffte.

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