Der FCW kommt zu spät in Fahrt und kann sich für die 0:5-Klatsche aus der vergangenen Saison nicht rächen.

Wülfrath. Einer wie erwartet sehr kompakten Einheit stand der 1.FC Wülfrath am Freitagabend in Homberg gegenüber. Eine Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte verhalf den Gästen, die Pausenführung der Mannschaft von Günter Abel zu egalisieren. Somit entführten sie mit einem 1:1 einen Punkt aus Duisburg.

Trainer Frank Kurth kann damit leben: "Im ersten Durchgang hat uns der Gegner durch frühes Tackling das Leben schwer gemacht und ist verdient in Führung gegangen. Das Remis ist gerecht, weil wir erst in der Schlussphase in Fahrt gekommen sind."

Für den Wülfrather Vorsitzenden Michael Massenberg war mehr drin, er zeigte sich jedoch auch beeindruckt von der Einstellung der Homberger: "Sie haben ein unglaubliches Tempo vorgelegt, das sie erwartungsgemäß aber nicht über die komplette Distanz halten konnten. Für den Siegtreffer zum Schluss fehlte uns das nötige Quäntchen Glück."

Innenverteidiger Martin Haschke hatte vor der Pause gute Torchancen

Die FCW-Defensive geriet schon früh unter Druck und hatte auf den schnell ausgespielten Angriff der Gäste nach knapp einer halben Stunde keine passende Antwort. Nach einem Doppelpass auf der rechten Seite tauchte der Mittelstürmer der Hausherren frei vor Torwart Bastian Honnacker auf und ließ ihm keine Chance.

Innenverteidiger Martin Haschke stellte in der Folge seine Torgefährlichkeit unter Beweis, scheiterte aber gleich zweimal. Sein Volleyschuss und ein Kopfball kurz vor der Pause verfehlten das Ziel nur knapp.

Ganesh Pundt gleicht für den FCW in der 65. Minute per Kopf aus

Honnacker - Rauner, Haschke, Menge, Dogan, Varveri (80. Yildirim), Noldes (72. Soyyigit), Aydogan, Melis, Sagmak (65. Arafkas), Pundt

Nach dem Seitenwechsel hielt FCW-Torhüter Honnacker sein Team mit einer Glanzparade im Spiel. "Wenn Homberg hier nachgelegt hätte, hätten wir nur sehr schwer wieder ins Spiel gefunden", sagte Kurth, dessen Mannschaft mehr und mehr ins Spiel fand und sich Tormöglichkeiten erarbeitete. Nachdem Hidayet Aydogan und Ganesh Pundt zunächst vergaben, köpfte Letzterer nach einem Freistoß sicher ein (65.).

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