Der Drittletzte Wülfrath erwartet am Sonntag Schlusslicht Hamborn 07.

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Durchsetzen wollen sich die Niederrheinliga-Fußballer des 1. FC Wülfrath (r.: Dominik Rauner). Archiv

Durchsetzen wollen sich die Niederrheinliga-Fußballer des 1. FC Wülfrath (r.: Dominik Rauner). Archiv

Simone Bahrmann

Durchsetzen wollen sich die Niederrheinliga-Fußballer des 1. FC Wülfrath (r.: Dominik Rauner). Archiv

Wülfrath. Elf Spiele, zwei Siege, drei Remis und sechs Niederlagen. Diese magere Bilanz hat Fußball-Niederrheinligist 1. FC Wülfrath aufzuweisen. Nun geht es am Sonntag gegen Schlusslicht Hamborn in eine richtungsweisende Partie. Ein Sieg ist für die Rot-Weißen schon eine Pflichtaufgabe, um den Kontakt zu den sicheren Mittelfeldplätzen noch herstellen zu können. Spätestens nach der bitteren 1:3-Niederlage gegen den SC Kapellen-Erft in der vergangenen Woche schrillen die Alarmglocken. Bei dem Auftritt in Grevenbroich ließ das Team von Trainer Frank Kurth so ziemlich alles vermissen, was es in der Partie gegen Ratingen 04/19 noch ausgezeichnet hatte.

FCW geht zu zaghaft in die Zweikämpfe

Besonders die zweite Hälfte und die durch Konzentrationsfehler entstandenen Gegentore ärgern Coach Kurth besonders: „Wir haben umständlich agiert, fast kein Kopfballduell gewonnen und sind viel zu zaghaft in die Zweikämpfe gegangen. So kann man in der Niederrheinliga nicht auftreten.“

Nun müssen gegen das Schlusslicht aus Hamborn wieder Punkte her, um die Situation nicht noch prekärer werden zu lassen. Durch einen Dreier könnten die Wülfrather einen kleinen Sprung in der Tabelle machen. „Irgendwann muss die Negativserie ja einmal enden. Wir hoffen von Woche zu Woche und sind überzeugt davon, dass es bald der Fall sein wird“, sagt der FCW-Vorsitzende Michael Massenberg.

Um eine ordentliche Leistung abliefern zu können, bedarf es einer Steigerung, das weiß auch Trainer Kurth. „Die Realität sieht nach der verdienten Niederlage in Kapellen anders aus. Wir müssen in den nächsten Spielen um jeden Punkt kämpfen. Das bedeutet jedoch, dass wir ganz anders auftreten müssen.“ Gegen das Schlusslicht aus Hamborn dürften vom Papier her die Wülfrather die Favoritenrolle innehaben, wenn sich dies so pauschal sagen lässt. Trotzdem trennt die beiden Kellerkinder in der Tabelle nur ein Punkt. Für Spannung dürfte also gesorgt sein. Nach dem Spiel dürften auch die letzten Spieler von Wülfrath wissen, wo genau der Verein steht.

Bei den Hambornen schrillen die Alarmglocken genau so laut wie bei den Rot-Weißen. In der vergangenen Woche kam die Elf aus Duisburg nicht über ein 0:0 gegen den Vorletzten Hilden-Nord hinaus. Es dürfte hoch her gehen. Denn für beide Teams geht es um den Anschluss.

Mit neun Punkten und 12:20 Toren belegt der FCW Rang 16, Hamborn (8/13:22) nimmt Platz 18 ein.

Da die Sportfreunde Neuling sind, gab es kein Aufeinandertreffen.

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