Nord-Trainer Thomas Knüfermann appelliert vor der Partie gegen „HöNie“ an die Aggressivität seiner Spieler.

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21 Tore hat der SV Nord bislang kassiert. Gegen Hönnepel-Niedermörmter würde Torhüter Sebastian Herweg seinen Kasten gerne sauber halten.

21 Tore hat der SV Nord bislang kassiert. Gegen Hönnepel-Niedermörmter würde Torhüter Sebastian Herweg seinen Kasten gerne sauber halten.

Dirk Thomé

21 Tore hat der SV Nord bislang kassiert. Gegen Hönnepel-Niedermörmter würde Torhüter Sebastian Herweg seinen Kasten gerne sauber halten.

Hilden. Vor Saisonbeginn trennten den SV Hilden-Nord und den SV Hönnepel-Niedermörmter sozusagen „Fußballwelten“. Für den Aufsteiger war der Klassenerhalt das erklärte Ziel, die Elf von Trainerfuchs Georg Mewes galt aufgrund namhafter Verstärkungen neben TuRU 80 und Rot-Weiß Oberhausen II als einer der Aufstiegskandidaten.

Vor dem direkten Vergleich (Sonntag, 14.30 Uhr, Sportplatz Furtwängler Straße) hat sich beim SV Nord an der ursprünglichen Perspektive nichts geändert. Hönnepel-Niedermörmter hingegen rutschte nach vier Niederlagen in Folge auf den zehnten Platz ab. Augenscheinlich haben die Gäste in der Defensive einige Probleme. „Beim Gegner läuft es nach vier Niederlagen hintereinander wohl nicht rund. Aber mir wäre es lieber, die würden mit vier Siegen und dazu vielleicht mit einer Portion Überheblichkeit zu uns kommen“, sieht SVN-Trainer Thomas Knüfermann seine Elf dennoch vor einer Herkulesaufgabe.

Andererseits sind die genauen Hintergründe für die Negativserie von „HöNie“ nicht bekannt. Keineswegs ausgeschlossen ist es, dass die verunsicherte Mannschaft auch auf dem für sie ungewohnten kleinen Kunstrasenplatz erneut nichts auf die Reihe bekommt. „Wir brauchen nicht zu spekulieren, müssen uns gegenüber dem 0:0 in Hamborn so oder so steigern. In dieser Liga sind eben nicht nur Laufbereitschaft und Einsatzwille gefordert. Da muss in Sachen gesunder Aggressivität in den Zweikämpfen und Cleverness bei der Chancenverwertung mehr kommen. Manchmal sind wir einfach zu brav. Und der ein oder andere Spieler stößt in der Niederrheinliga wohl auch an seine Grenzen“, sagt Thomas Knüfermann.

Hildener Trainer gibt als Ziel den zweiten Saisonsieg aus

Geschäftsführer Wolfgang Becker ergänzt: „Natürlich haben wir aufgrund von Verletzungen einen personellen Engpass. Das darf aber keine Entschuldigung sein. Auch die Spieler, die jetzt in der Startelf auflaufen, haben Ambitionen, in der Niederrheinliga zu spielen. Da muss jeder, selbst wenn die fußballerische Qualität nicht reicht, wenigstens kämpferisch alles geben.“

Anders der Gast. Mewes hat für den ohnehin schon guten Kader mit Heinrich Losing (32, ETB SW Essen) noch einen Abwehrspieler aus der NRW-Liga verpflichtet. „Mit Teamgeist und einer geschlossenen Teamleistung werden wir alles versuchen, den zweiten Sieg einzufahren“, wollen Knüfermann und seine Elf dagegen halten. Es fehlt Stefan Schaumburg (Geschäftsreise). Benni Thoma und Max Nendza sind fraglich.

Nach zehn Spieltagen steht Hilden mit nur sieben Punkten und 15:21 Toren auf dem 17.  und damit vorletzten Tabellenplatz. Hönnepel ist ist Zehnter (13 Zähler/20:18 Treffer).
 

Nord ist aus der Landesliga aufgestiegen.
 

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