Mit einem schmeichelhaften 1:0 setzt sich der 1. FC Wülfrath zuhause gegen TuRa 88 durch.

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Dejan Vukadinovic (2.v.r.) hätte ebenso wie Ganesh Pundt (vorne), der das Siegtor für Wülfrath erzielte, mit dem 2:0 für eine Vorentscheidung sorgen können. Doch das Glück blieb ihm versagt.

Dejan Vukadinovic (2.v.r.) hätte ebenso wie Ganesh Pundt (vorne), der das Siegtor für Wülfrath erzielte, mit dem 2:0 für eine Vorentscheidung sorgen können. Doch das Glück blieb ihm versagt.

Simone Bahrmann

Dejan Vukadinovic (2.v.r.) hätte ebenso wie Ganesh Pundt (vorne), der das Siegtor für Wülfrath erzielte, mit dem 2:0 für eine Vorentscheidung sorgen können. Doch das Glück blieb ihm versagt.

Wülfrath. Nach dem indiskutablen 0:5 in der Vorwoche ist der 1. FC Wülfrath wieder in der Erfolgsspur zurück und siegte mit 1:0 (1:0) über TuRa 88 Duisburg. Der FCW war von Beginn an konzentriert und verteidigte konsequent. "Genau diese kämpferische Einstellung hat uns in Homberg gefehlt", analysierte Co-Trainer Andreas Berkenkamp.

Von einem verdienten Sieg waren die Wülfrather aber vor allem nach der Pause weit entfernt: Die Duisburger bestimmten das Spiel und waren dem Ausgleich nah. Der FCW kam vor heimischer Kulisse fast ausschließlich über Konter in die gegnerische Spielfeldhälfte und scheiterte eihenweise im Abschluss.

In der 19. Minute erzielt Ganesh Pundt das Tor des Tages

Der auf Grund des Ausfalls von Hans Seidenzal wieder in den Sturm beorderte Ganesh Pundt hatte bei einem Schuss aus der Drehung die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber am tollen Reflex des Duisburger Schlussmanns (13.). Kurz darauf schloss der Offensivmann dann einen Eckstoß von Fabian Nowak erfolgreich mit dem Tor des Tages ab (19.). Ein verdienter Führungstreffer, denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte der FCW die Begegnung in der Hand. Gut zehn Minuten später hatte der über die komplette Spielzeit glücklos agierende Dejan Vukadinovic das 2:0 auf dem Fuß. Ebenso wie Pundt kurz vor der Pause.

In der zweiten Hälfte dominieren die Duisburger Gäste das Spiel

Die Gäste kamen mit mehr Schwung aus der Kabine und hielten den Druck auf das Wülfrather Gehäuse bis zum Ende aufrecht. Dass Duisburg keinTor gelang, war in mehreren Szenen Wülfraths Torwart Jürgen Waniek zu verdanken, der bei den zwei gefährlichsten per Kopf abgeschlossenen TuRa-Angriffen seine ganze Klasse zeigen konnte (73./81.). Flüssige Kombinationen der Wülfrather wie vor dem Seitenwechsel blieben Mangelware, zumal auch die kreative Stütze, Fabian Nowak, nach nicht einmal einer Stunde für Rafet Zeka Platz machen musste.

Für die Auszeichnung "Mann des Tages" in der Wülfrather Defensivfraktion empfahl sich wieder einmal Martin Haschke: Hellwach war der Verteidiger in der heißen Phase der Partie auf dem kompletten Feld präsent.

"Wir hatten in einigen Momenten viel Glück", gestand Berkenkamp. "Unterm Strich haben wir aber nicht unverdient gewonnen."

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