Wülfrath ist bei Kapellen-Erft wohl die tonangebende Mannschaft, kommt aber über ein 2:2-Remis nicht hinaus.

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Hans Seidenzal, der diesmal im Mittelfeld auflief, hatte an beiden Wülfrather Toren Anteil. (Archiv

Hans Seidenzal, der diesmal im Mittelfeld auflief, hatte an beiden Wülfrather Toren Anteil. (Archiv

Simone Bahrmann

Hans Seidenzal, der diesmal im Mittelfeld auflief, hatte an beiden Wülfrather Toren Anteil. (Archiv

Wülfrath. FC Wülfraths Co-Trainer Andreas Berkenkamp war sich nach dem 2:2 (1:2)-Remis beim SC Kapellen-Erft sicher, dass seine Mannschaft alle drei Punkte hätte mitnehmen müssen. Zu klar waren die nicht verwandelten Möglichkeiten im ersten Durchgang. Und zu wenig Durchschlagskraft hatte der SC Kapellen-Erft nach der Pause, auch wenn ihm der Ausgleich gelang.

Zahlreiche vergebene Chancen schon in der Anfahngsphase

"Von der ersten Minute an haben wir hochkonzentriert unser Spiel aufgebaut. Ein Sieg wäre durchaus verdient gewesen", lobte der Trainer seine Elf. Die Wülfrather nahmen das Heft in die Hand und starteten mit Schwung in die Partie. Nach 20 Minuten hätten sie vorlegen müssen: Fabian Nowak scheiterte beim Versuch, den Ball aus 16Metern ins lange Eck zu schlenzen, und auch der Volleyschuss von Hans Seidenzal verfehlte sein Ziel knapp.

Eine kleine Unachtsamkeit in der Defensive ermöglichte Kapellen zunächst die Führung (27.). Statt sich beeindruckt zu zeigen, machte Wülfrath weiter Druck und wurde nur wenig später belohnt: Eine Hereingabe von Seidenzal, der diesmal im rechten offensiven Mittelfeld auflief, verwandelte Ganesh Pundt per Direktabnahme zum verdienten Ausgleich (34.). Gut fünf Minuten später erhöhte Seidenzal selbst zur 2:1-Halbzeit-Führung.

Nach der Halbzeit ließ Wülfrath nach

Doch nach der Pause konnte Wülfrath nicht ganz an das schnelle und durchdachte Spiel der ersten 45 Minuten anknüpfen. "Vor allem die Struktur im Mittelfeld haben wir ein wenig aus den Augen verloren. Der Treffer zum Ausgleich kam dennoch mehr oder weniger aus dem Nichts", kommentierte der Trainer.

Der Gastgeber hatte sich das 2:2 nicht wie Wülfrath im ersten Durchgang durch zahlreiche Möglichkeiten verdient, sondern biss sich über weite Strecken an der FCW-Defensive die Zähne aus. Mit einem Konter überraschte er die hintere Reihe der Wülfrather, und Bastian Honnacker musste zusehen, wie der Ball im langen Eck landete (67.).

Honnacker - Altenkamp, Menge, Haschke, Peschka, Tesic, Kovacic, Nowak, Yildirim, Seidenzal (70. Damiano), Pundt

"Im Großen und Ganzen haben wir heute zwei Punkte liegen gelassen", resümierte Berkenkamp. Murat Yildirim hatte sich durch guten Trainingseinsatz in den Vordergrund gespielt und war diesmal von Anfang an dabei. Zu Recht, wie sein Trainer meinte: "Er hatte über das komplette Spiel gute Aktionen. Seine Nominierung konnte er ohne Frage bestätigen."

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