Der 1. FC Wülfrath hat nach drei Niederlagen in Folge nur noch zwei Punkte Vorsprung auf den Tabellenvorletzten.

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Ob Kapitän Marco Menge (l.) am Sonntag wieder mit dabei sein wird, entscheidet sich erst kurz vor dem Spiel.

Ob Kapitän Marco Menge (l.) am Sonntag wieder mit dabei sein wird, entscheidet sich erst kurz vor dem Spiel.

Archiv Simone Bahrmann

Ob Kapitän Marco Menge (l.) am Sonntag wieder mit dabei sein wird, entscheidet sich erst kurz vor dem Spiel.

Wülfrath. Gut zwei Monate ist es her, dass Fußball-Niederrheinligist 1.FC Wülfrath gegen TuRu Düsseldorf seinen letzten Sieg eingefahren hat. Seitdem hat die Truppe von Frank Kurth und Andreas Berkenkamp nur drei von 18 möglichen Punkten geholt.

Zuletzt setzte es drei Niederlagen in Folge - die "Ergebniskrise" der Wülfrather, wie es Co-Trainer Berkenkamp nennt, ist nur schwer zu erklären. "Das ist eine prekäre Situation", sagt das Trainergespann.

Co-Trainer Andreas Berkenkamp: "Es zählen nur die drei Punkte"

Kleine Fehler, die auch zu Saisonbeginn beobachtbar gewesen sind, haben sich nun summiert. Dadurch sei die Mannschaft auch in Partien wie gegen Goch und Rhede, in denen der FCW keinesfalls den schlechteren Fußball gespielt habe, als Verlierer vom Feld gegangen.

Die abstiegsbedrohte Zone ist nach dem freien Fall in der Tabelle näher gerückt. Gerade mal zwei Zähler trennen Wülfrath nur noch von dem Vorletzten SV Hönnepel-Niedermörmter. "Am Wochenende zählen nur die drei Punkte", fordert der Co-Trainer.

Das kollektive Versagen vor dem gegnerischen Tor hatte den Wülfrathern in den vergangenen Spielen das Genick gebrochen. Daher nimmt der Trainer vor dem Heimspiel gegen den SC Düsseldorf-West (Sonntag 14.30 Uhr) seinen Sturm in die Pflicht und berichtet von besonderer Motivation im Training.

Der 1. FC Wülfrath steht mit 17 Punkten und 22:21 Toren auf dem 12. Tabellenplatz. Der SC Düsseldorf-West ist 15. (15 Punkte, 16:21 Tore).

Im Hinspiel der vergangenen Saison lautete das Ergebnis 2:2. Im Rückspiel in Düsseldorf setzte es für den 1.FC Wülfrath eine derbe 0:6-Klatsche.

Insbesondere Ganesh Pundt, der zuletzt nicht überzeugte und vor einer Woche aus beruflichen Gründen fehlte, habe positive Ansätze gezeigt. Unterstützung könnte er von Maik Noldes erhalten, der seine Sperre aus dem Pokalspiel abgesessen hat und vermutlich wieder ins Geschehen eingreifen wird. Hingegen steht hinter Angreifer Hidayet Aydogan (Rippenprellung) ein Fragezeichen.

Verstärkung könnte es auch für die Defensive geben, die vor sieben Tagen Schwächen bei Standardsituationen des Gegners offenbarte: Der kopfballstarke Kapitän Marco Menge steht seit dieser Woche wieder im Training. Der Abwehrchef wird am Sonntag vor der Partie entscheiden, ob seine Fitness ausreicht.

Gegen West ist die Wülfrather Abwehr gefragt. Der SC habe zwei hervorragende Stürmer in seinen Reihen, warnt Berkenkamp und berichtet: "Düsseldorf ist in dieser Woche aus dem Pokal geflogen. Die werden mit Sicherheit eine Reaktion zeigen wollen".

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