Der 1. FC Wülfrath muss am Mittwoch (13.5.) gegen den 1. FC Viersen antreten. Das Trainergespann denkt über eine zweite Sturmspitze nach, die Dennis Homann übernehmen könnte.

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Im Spiel gegen den Wuppertaler SV II am vergangenen Freitag war Wülfraths Stürmer Ganesh Pundt oft allein auf weiter Flur.

Im Spiel gegen den Wuppertaler SV II am vergangenen Freitag war Wülfraths Stürmer Ganesh Pundt oft allein auf weiter Flur.

Stefan Fries

Im Spiel gegen den Wuppertaler SV II am vergangenen Freitag war Wülfraths Stürmer Ganesh Pundt oft allein auf weiter Flur.

Wülfrath. Wie die Vereine der Bundesliga steckt auch Fußball-Niederrheinligist 1. FC Wülfrath mitten in einer englischen Woche.

Nur fünf Tage nach dem Derby in Wülfrath gegen den Wuppertaler SV BorussiaII kommen die Fans des 1. FC Wülfrath erneut in den Genuss eines Heimspiels ihrer Mannschaft. Der 1. FC Viersen ist bei der vorletzten Begegnung im Stadion am Erbacher Berg in dieser Saison zu Gast. Und für Spannung ist gesorgt.

Viersen kämpft erbittert um den Klassenerhalt

"Für die Viersener ist es mehr oder weniger die letzte Chance, den Klassenerhalt zu sichern", warnt Wülfraths Co-Trainer Andreas Berkenkamp vor dem angeschlagenen Gegner. Doch auch seine eigene Elf hat die drei Zähler fest im Visier.

"Mit Blick auf unser Restprogramm mit Uerdingen, Speldorf und Solingen sollten wir die Punkte holen, um nicht unter Zugzwang zu geraten", sagt der Trainer. Auf dem mit neun Zählern überschaubaren Wülfrather Polster zum ersten Abstiegsplatz könne man sich nicht ausruhen.

In den Reihen des Wülfrather Gastgebers fehlen weiterhin Dejan Vukadinovic (Innenbandriss), Dominik Rauner (Zerrung) und Moritz Goczick (Muskelprobleme).

In Sachen Taktik könnte es im Vergleich zum Spiel gegen den WSVII eine Änderung geben: Denkbar wäre eine zweite Sturmspitze neben Ganesh Pundt, der vor allem im zweiten Durchgang am vergangenen Freitag im FCW- Angriff auf verlorenem Posten stand. Sollte der schnelle Dennis Homann rechtzeitig fit werden, könnte er diese Rolle einnehmen.

Viersen und Wülfrath kennen sich noch bestens aus dem Hinspiel, dass nach zahlreichen Verlegungen erst dieses Jahr im April ausgetragen werden konnte. Die Partie in Viersen endete damals torlos.

"Wir wollen so schnell wie möglich in die sichere Zone gelangen", unterstreicht Berkenkamp, der bekannt gegeben hat, sein Engagement im Team mit Cheftrainer Frank Kurth zu verlängern.

Trainer Kurth freut sich auf weitere Zusammenarbeit mit Berkenkamp

Kurth freut sich über die Fortsetzung der Zusammenarbeit besonders. "Es macht einfach Spaß. Wir ergänzen uns nicht nur in sportlicher Hinsicht sehr gut", sind sich die beiden einig. Berkenkamp hatte sich mit seiner Unterschrift Zeit gelassen, nun aber doch die Zusage für ein weiteres Jahr gegeben.

"Wir haben uns in den letzten zwei Jahren eine gute Basis für eine erfolgreiche Saison geschaffen. Die Mannschaft hat Potenzial und kann ihre Entwicklung fortsetzen, wenn wir weiterhin an einem Strang ziehen", so der Trainer.

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