Die SSVg Velbert verliert durch zwei späte Tore bei Alemannia Aachen II.

Velbert. Es war kein schönes Wiedersehen mit den alten Bekannten Tibor Heber und Michael Rentmeister, die vorige Saison noch das Trikot der SSVg Velbert trugen. Mit ihrem neuen Arbeitgeber TSV Alemannia Aachen II siegten sie im traditionsreichen Tivoli-Stadion mit 2:0 (0:0).

Kurz nach der Systemumstellung kassiert Velbert das erste Gegentor

"Und ausgerechnet Heber setzt sich, nachdem wir umstellen mussten, auf der linken Seite gegen zwei Mann durch und gibt die Flanke zum 1:0", schildert 2.Vorsitzender Ralph Koeppe die 75. Minute. Nur zwei Minuten davor hatte SSVg-Interimstrainer Marek Lesniak Dennis Levering für den verletzten Thomas Litjens auf die ungewohnte Verteidigerposition geschickt.

Damit wurde von einem anfänglichen 4-4-2- auf das unter Vorgänger Peter Kunkel praktizierte 3-5-2-System umgestellt und Erdal Eraslan ins defensive Mittelfeld beordert.

"Beide Tore waren keine Hundertprozentigen. Für uns wäre absolut mehr drin gewesen", meinte Koeppe zu der aus seiner Sicht unglücklichen Niederlage. Am meisten ärgert ihn eine Szene in der 35. Minute: "Da setzt sich Sebastian Janas gegen zwei Mann durch und wird im Strafraum gefoult, und statt eines Elfmeters gibt der Schiri ihm die gelbe Karte." Doch auch im Anschluss kamen die Velberter immer wieder zu guten Torchancen, die jedoch allesamt ungenutzt blieben.

"Positiv zu vermerken ist, dass wir wieder Fußball gespielt und nicht einfach nur die Bälle nach vorne gedroschen haben", sah Koeppe trotz der Niederlage eine "klare Steigerung". "Man konnte nicht erkennen, dass da der Dritte gegen den Letzten spielt."

Aufstellung: Schmahl - Winterpacht, Eraslan, Litjens (73. Levering), Steegmann (26. Kohlhaas) - Lyttek, Reucher (81. Velardi), Dittrich, Buttgereit - Janas, Aksoy

Gelbe Karten: Janas - Sabacinski, Korte Junglas

Tore: 1:0 (75.), 2:0 (82.)

Zuschauer: 161

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