Landesliga: Im Nachholspiel in Odenkirchen bot TuSpo eine katastrophale Leistung. Das soll sich am Sonntag gegen Hilden ändern.

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Vollgas verlangt am Wochenende Richraths Trainer Arno Gerdes von allen seinen Spielern, so wie es hier Udo Dunyk zeigt.

Vollgas verlangt am Wochenende Richraths Trainer Arno Gerdes von allen seinen Spielern, so wie es hier Udo Dunyk zeigt.

Stefan Fries

Vollgas verlangt am Wochenende Richraths Trainer Arno Gerdes von allen seinen Spielern, so wie es hier Udo Dunyk zeigt.

Langenfeld. Maßlos enttäuscht traten Trainer Arno Gerdes sowie die Verantwortlichen von TuSpo Richrath die Heimreise vom Landesliga-Nachholspiel bei der SpVg Odenkirchen an. Mit 1:3 hatte Richrath das Spiel klar und verdient verloren.

"Die Mannschaft hat von der ersten bis zur letzten Minute eine grottenschlechte Leistung abgeliefert. Die besten Spieler waren die eingewechselten A-Jugendlichen Lars Sczyrba und Tobias Ockenfels. Mit dieser Leistung werden wir kein Spiel mehr gewinnen", fasste Gerdes die für ihn deprimierenden 90 Minuten zusammen.

Trainer Arno Gerdes hat nach dem Debakel Gesprächsbedarf

Nach dem frühen 1:0 für Odenkirchen durch einen durch die Abwehrmauer hindurch geschossenen Freistoß (5.) kam Richrath in der 10. Minute ins Spiel zurück. Nach einer Ecke war Maximilian Nendza im Strafraum umgestoßen worden, den zugesprochenen Elfmeter verwandelte Paulo Orlando.

Doch bereits in der 20. Minute fiel die erneute Odenkirchener Führung, als Richrath klassisch ausgekontert wurde. Zehn Minuten später hatte Samir Amraoui noch eine Torgelegenheit, doch das war es dann auch schon im ersten Abschnitt.

Bereits in der 50. Minute fiel dann das 3:1 für Odenkirchen, als Richrath auf Abseits spielte und ein Gegner fast von der Torauslinie aus an dem verdutzten Torhüter Pascal Tilges vorbei den Ball versenkte. Bis auf eine Minimalchance für Matthias Castens (70.) ergab sich für TuSpo in der zweiten Hälfte keine einzige Torchance mehr.

Für heute kündigte Gerdes ein Mannschaftsgespräch an. Denn vor dem Derby am Sonntag gegen Hilden-Nord ist eine Aufarbeitung dringend erforderlich. Dabei hofft der Trainer darauf, dass sich seine Spieler in diesem prestigeträchtigen Duell an ihr tatsächliches Leistungsvermögen erinnern. Schließlich geht es für Richrath auch darum, sich in der Tabelle weiter vor den Nordern zu platzieren.

"Wir müssen über den Kampf und die Einsatzbereitschaft zu unserem Spiel finden. Dann ist auch ein Sieg möglich", sagt Gerdes, der zwar auf den kompletten Kader zurückgreifen kann, sich aber nach dem enttäuschenden Spiel in Odenkirchen Alternativen in der Aufstellung vorbehält.

Hildens Leitwolf Knüfermann trifft in Richrath auf alte Bekannte

Der SV Hilden-Nord musste vergangene Saison noch am letzten Spieltag um den Klassenerhalt bangen. Dieses Jahr ist dieser schon frühzeitig gesichert. "Es werden sich personell bei uns einige Dinge ändern, deshalb wollen die, die jetzt noch sportlich Einfluss nehmen können, die Punkterunde engagiert und mit guten Leistungen zu Ende bringen", betont Ferdi Stanetzky, der selbst den Staffelstab als Cheftrainer an Spielmacher Thomas Knüfermann weitergeben wird.

Der 40-jährige Knüfermann lief seinerzeit noch gemeinsam mit den heutigen Leistungsträgern des TuSpo, Dirk Schreiber und Matthias Castens, für Hilden-Nord in der Verbandsliga auf. "Ich hoffe bei aller Lokalrivalität auf ein attraktives Derby. Beide Mannschaften kennen sich recht gut und bewegen sich leistungsmäßig auf Augenhöhe", sagt Stanetzky, der die jüngste Erfolgsbilanz mit zehn Zählern aus vier Spielen "zumindest mit einem Remis" fortgesetzt wissen möchte. Fehlen wird nur der beruflich verhinderte Daniel Palac.

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