Der 45-Jährige übernimmt das SSVg-Traineramt vorerst bis zum Saisonende.

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Marek Lesniak war von 2002 bis 2005 Spielertrainer der SSVg Velbert. Jetzt soll er den Klub aus dem Tabellenkeller führen. (Archiv

Marek Lesniak war von 2002 bis 2005 Spielertrainer der SSVg Velbert. Jetzt soll er den Klub aus dem Tabellenkeller führen. (Archiv

Jürgen Venn

Marek Lesniak war von 2002 bis 2005 Spielertrainer der SSVg Velbert. Jetzt soll er den Klub aus dem Tabellenkeller führen. (Archiv

Velbert. Marek Lesniak wird beim Fußball-NRW-Ligisten SSVg Velbert den am Donnerstag zurückgetretenen Peter Kunkel als Trainer beerben. An Lesniak haben die Velberter gute Erinnerungen. Der 45-jährige Pole begann seine Trainerlaufbahn 2002 an der Sonnenblume und hat in den drei Jahren seines Wirkens einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

"Zweimal 3. Platz und einmal 1. Platz in der Oberliga, dazu das Erreichen der DFB-Hauptpokalrunde, in der wir gegen Mainz weitergekommen sind", listet SSVg-Vorsitzender Oliver Kuhn die Meriten auf und lobt. "Er genießt in Velbert und Umgebung einen guten Ruf und hat die Akzeptanz der Spieler."

Der zweite Amtsantritt in Velbert wird ungleich schwerer

Doch der Amtsantritt wird ungleich schwerer als vor sieben Jahren, als er unbelastet in die Saison starten konnte: Jetzt übernimmt er den Verein zwölf Spiele vor Saisonende auf dem letzten Platz. Doch auch mit ausweglos erscheinenden Situationen ist der 20-fache polnische Nationalspieler vertraut.

Nach seinem Engagement in Velbert rettete er erst den Verbandsligisten Ratingen 04/19 und zuletzt den Verbandsligisten Schwarz-Weiß Rehden (Niedersachsen) vor dem Abstieg. Wunderdinge dürfe man jedoch nicht erwarten, nimmt Kuhn Druck von den Schultern des neuen Trainers. "Auch Marek Lesniak braucht den Massel, den Peter Kunkel nicht hatte."

Bei Klassenerhalt winkt eine Vertragsverlängerung

Lesniak hat zunächst nur einen Vertrag bis zum Saisonende. Sollte der Husarenstreich gelingen und Lesniak die SSVg Velbert in gesicherte Tabellenregionen bringen, kann sich Kuhn eine Vertragsverlängerung gut vorstellen. "Wenn der Klassenerhalt geschafft ist, werden wir sicher einen Weg finden, mit ihm weiterzumachen."

Vielleicht kommt dann auch wieder etwas Ruhe in den Verein. Nach dem Weggang von Marek Lesniak hat die SSVg Velbert innerhalb von knapp vier Jahren sieben Cheftrainer erlebt.

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