Das 0:0 gegen den abstiegsbedrohten Cronenberger SC ist für Wülfrath zu wenig.

wza_1500x1474_486255.jpeg
Auch Wülfraths Rafet Zeka (l.) bliebt ein Torerfolg gegen Cronenberg vergönnt.

Auch Wülfraths Rafet Zeka (l.) bliebt ein Torerfolg gegen Cronenberg vergönnt.

Simone Bahrmann

Auch Wülfraths Rafet Zeka (l.) bliebt ein Torerfolg gegen Cronenberg vergönnt.

Wülfrath. Alles andere als einen Fußball-Leckerbissen bot das Derby zwischen dem 1. FC Wülfrath und dem abstiegsbedrohten SC Cronenberg. Die in einigen Phasen nicht wie ein Pflichtspiel wirkende Partie bot dennoch in der Summe ausgeglichene Chancen auf beiden Seiten, so dass sich am Ende keiner der Kontrahenten über die 0:0-Punkteteilung beschweren konnte.

Bei Wülfrath macht sich das Fehlen von sechs Stammspielern bemerkbar

"Man muss bedenken, dass uns heute mit Daniele Varveri, Dejan Vukadinovic, Moritz Goczick, Dennis Homann, Ganesh Pundt und Dominik Rauner sechs Stammspieler gefehlt haben", warb Wülfraths Cheftrainer Frank Kurth um Verständnis. Seinem Gegenüber Bert Holthausen bereitete jedoch eine ähnlich umfangreiche Verletztenliste Kopfschmerzen, so dass auf beiden Seiten mächtig improvisiert werden musste.

Für den schwachen Start seiner Mannschaft machte Kurth vor allem den komplizierten Spielaufbau verantwortlich. Getragen von der Überhand an Cronenberger Fans im Stadion am Erbacher Berg erwischte der Gast aus Wuppertal den besseren Start und erspielte sich einige Möglichkeiten. Zu früh gejubelt hatte nach 14 Minuten Zobair Khali, der bei seinem durch Stefan Töpel geschickt vorbereiteten Treffer im Abseits stand.

Der ehemalige Wülfrather Tim Klebba und Nico Hastenrath vergaben weitere gute Möglichkeiten für die Gäste, ehe die Platzherren einigermaßen ins Spiel fanden. Einem Distanzschuss von Hans Seidenzal (26.), der nach seinem Ausflug in den FC-Angriff wieder die Rolle des Außenverteidigers einnahm, folgten Kopfbälle von Martin Haschke und Murat Yilderim (32./ 39.).

Frank Kurth lobt die starke Defensivleistung des Gegners

Frank Kurth erkannte zwar nach der Pause bei seiner Elf den Siegeswillen, mindestens aber das nötige Quäntchen Glück fehlte auf ganzer Linie: Rafet Zeka hatte bei dem Versuch, einen gezielten Freistoß vom bemühten Fabian Nowak ins Ziel zu lenken, viel Pech (74.).

FC Wülfrath: Honnacker - Altenkamp, Menge, Haschke, Seidenzal, Yildirim, Zeka, Nowak, Peschka (72. Hobucher), Tesic (58.Lange, 76. Damiano), Kovacic

Kurz darauf lenkte der eingewechselte Thomas Hobucher die Kugel ins Netz, stand dabei allerdings im Abseits. "Die Cronenberger haben einen guten Job gemacht", lobte Kurth die Defensivleistung des Gegners, der auch noch Chancen von Zeka und Nowak vereiteln konnte.

Dass Cronenberg an vorletzter Stelle ganz tief im Abstiegskampf steckt, war nicht wirklich zu erkennen. Unter anderem fehlten Sebastian Plate, Fasil Arafkas und Marcel Hellmeister, die den Verein wie auch der junge Spielmacher Lee Korkmaz und Zobair Khali verlassen werden.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer