Rot-Weiß gewinnt bei der Monheimer Zweiten nach einem 0:1-Rückstand mit 3:1.

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Mit dem 2:1-Führungstor stellte Anderson Faluyi für Lintorf die Weichen auf Sieg.

Mit dem 2:1-Führungstor stellte Anderson Faluyi für Lintorf die Weichen auf Sieg.

Stefan Fries

Mit dem 2:1-Führungstor stellte Anderson Faluyi für Lintorf die Weichen auf Sieg.

Kreis Mettmann. Zum zweiten Mal hintereinander stand Aufsteiger FC Monheim II vor einem schweren Heimspiel. Dem DSC 99 (1:5) folgte Rot-Weiß Lintorf, das einen schlechten Start erwischt hatte, nun jedoch offenbar auf dem Weg nach oben ist. Darauf lässt der klare 3:1 (0:1)-Sieg im Rheinstadion schließen.

„Wir hatten zwar vor der Pause das Spielgeschehen ziemlich sicher in der Hand und mit zwei Aluminiumtreffern Pech, doch haben wir uns in der zweiten Halbzeit sehr schwer getan“, befand Trainer Michael Will. Tim Seemann hatte die Monheimer nach guter Vorarbeit von Alexander Schürmann in Führung gebracht (28.), doch beherrschte Lintorf nach dem Doppelschlag von Maciej Golebiewski und Anderson Faluyi (61./63.) die Szene und erhöhte fast mit dem Schlusspfiff durch Matthäus Patrick Michalschyk auf 3:1.

Berghausen und Hilden trennen sich 1:1

SSV-Trainer Siegfried Lehnert hatte vorausgesagt, dass seine Mannschaft im Nachbarschaftsduell gegen Hilden 05/06 eine schwere Aufgabe erwarten werde. Er lag völlig richtig, denn das 1:1 (0:0) schmeichelte eher den Platzherren als den Gästen. Die Hildener hatten nämlich die größere Zahl von Torchancen, die jedoch ungenutzt blieben – ebenso wie auf Seiten des SSV, als sich Sebastian Bumbullies und André Ogon gute Möglichkeiten boten. Schließlich geriet der SSV durch Yassine Touzani doch in Rückstand (75.), aber André Ogon nutzte nur drei Minuten später eine Flanke zum Ausgleich.

„Mit dem Ergebnis müssen wir zufrieden sein, es geht den Chancen entsprechend in Ordnung“, meinte Lehnert. Aus Sicht der Süder wäre in diesem Derby mehr drin gewesen. „Vor dem Spiel hätte ich eine Punkteteilung unterschrieben. Aber angesichts der Spielanteile und unserer vergebenen Torchancen bin ich nur bedingt zufrieden“, sagte Christian Trummel.

Der 05/06-Coach dachte dabei an die Möglichkeiten, die sich schon in der ersten Halbzeit Bartek Pawliczek oder Ivan Solida (12. – Kopfball an die Latte) boten. Nach dem Führungstor waren die Hildener nicht abgeklärt genug, um die knappe Führung ins Ziel zu bringen.

HSV Langenfeld bezwingt Rath mit 2:1

Pokal: In der Partie der Lintorfer im Kreispokal beim SV Oberbilk 09 (Mittwoch, 15 Uhr) bekommt die zweite Reihe die Chance, sich zu präsentieren. Wie wichtig der Kreispokal sein kann, hat RWL zu Saisonbeginn selbst erlebt. Dank der guten Leistungen im Pokal in der vergangenen Saison nahm Lintorf an der ersten Runde des Niederrheinpokals teil und durfte das erste Pflichtspiel im neuen Stadion von Rot-Weiß Essen absolvieren.

Aufatmen beim HSV Langenfeld: Nach einer Serie von Niederlagen gelang nun im sechsten Spiel der erste Sieg. Mit 2:1 (1:1) wurde der Rather SV nach Hause geschickt. Dabei mussten mit Sanin Nozic und Michael Dahmen zwei Spieler aus der Abwehrkette ersetzt werden. Es kamen junge Leute zum Zug, die sich bewährten und weitere Einsatzchancen verdient haben.

Dabei begann das Spiel mit einem Schock für den HSV, bereits der erste Rather Angriff brachte den Gästen die 1:0-Führung. Dann stand den Platzherren bei Latten- und Pfostenschüssen des Gegners das Glück zur Seite, bevor André Kumukov den Ausgleich erzielte (26.). Er gab dem HSV weiteren Auftrieb, und Marcel Ogon schloss eine Kombination aus dem Mittelfeld heraus mit dem 2:1 ab (65.). Obwohl Alexander Leichner kurz darauf nach einem groben Foul die rote Karte sah, rettete der HSV den Vorsprung über die Zeit.

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