Der HSV spielt in Überzahl, hat die besseren Chancen, verliert aber 1:2.

Alessandro Petri (M.) und der HSV unterlagen dem FCR.
Alessandro Petri (M.) und der HSV unterlagen dem FCR.

Alessandro Petri (M.) und der HSV unterlagen dem FCR.

Stefan Fries

Alessandro Petri (M.) und der HSV unterlagen dem FCR.

Langenfeld. Das hätte ein Befreiungsschlag für den HSV Langenfeld im Kampf um den Klassenerhalt sein müssen, stattdessen nahm der FC Remscheid mit einem glücklichen 2:1 (1:0) die Punkte mit. „Wir hätten dem Spielverlauf und den Chancen nach 4:1 gewinnen müssen. Ich bin allmählich ratlos“, sagte Trainer Guido Röhrig.

Seine Mannschaft gab alles, weil sie spürte, wie nahe ein Erfolg war. Einer der Gründe lag darin, dass ein Remscheider schon nach 35 Minuten die gelb-rote Karte sah (Schwalbe und anschließendes Meckern), so dass die Platzherren 55 Minuten in Überzahl spielten. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Remscheider jedoch bereits 1:0 (17.) in Front. Durch eine Fehlentscheidung des Unparteiischen kamen die Gäste zu einem Eckball, der unhaltbar für den sonst kaum beschäftigten Torwart Daniel Nellen eingeköpft wurde. Dieses Missgeschick aber wäre mehr als einmal zu reparieren gewesen, auch wenn der HSV vor der Pause nur eine gute Chance durch Andreas Gumilar hatte, dessen Volleyschuss jedoch knapp vorbei ging.

Den Langenfeldern fehlt vorne ein „Knipser“

Umso mehr häuften sich die Tormöglichkeiten nach dem Seitenwechsel. In dieser Phase zeigte sich jedoch, dass der Mannschaft ein „Knipser“ fehlt. Christian Engels, erneut mit einer Gesichtsmaske wegen seines Jochbeinbruchs spielend, stand zweimal frei vor dem FC-Tor, seine Nebenleute machten es nicht besser. Erst der für Lehnert eingewechselte Kastrati weckte wieder Hoffnungen, als er eine Viertelstunde vor Schluss den Ausgleich erzielte. Die Remscheider hatten längst ein schwer zu überwindendes Abwehrbollwerk aufgebaut, doch gelang ihnen in der Nachspielzeit mit der einzigen Möglichkeit nach der Pause der Siegtreffer.

Nellen – Otten, Dahmen (20. M. Hoffmann), Lehnert (70. Kastrati), Gumilar, Köhler, Zündorf, Rosslenbroich, Hombach, Petri, Engels

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