Der SV Nord gewinnt das Derby beim VfB Hilden durch zwei Tore kurz vor der Pause.

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VfB Hildens Tschavdar Staikov umkurvt SV Nords Torhüter Markus Mlitzke, doch auch diese Chance kann der Vf B nicht nutzen, denn auf der Linie rettet Selami Akduman für seinen Torwart.

VfB Hildens Tschavdar Staikov umkurvt SV Nords Torhüter Markus Mlitzke, doch auch diese Chance kann der Vf B nicht nutzen, denn auf der Linie rettet Selami Akduman für seinen Torwart.

Dirk Thomé

VfB Hildens Tschavdar Staikov umkurvt SV Nords Torhüter Markus Mlitzke, doch auch diese Chance kann der Vf B nicht nutzen, denn auf der Linie rettet Selami Akduman für seinen Torwart.

Hilden. "Auswärtssieg, Auswärtssieg", skandierten die Anhänger des SV Hilden-Nord, während VfB Hildens Trainer Heiko Köpper seine Mannschaft am Mittelkreis zu einer ersten Bestandsaufnahme um sich versammelte. Mit 2:0 (2:0) hat der SV Nord das Hildener Derby vor gut 400 Zuschauern am Hoffeld gewonnen.

"Wir können den Ausfall von zwei, drei Leistungsträgern derzeit nicht verkraften. Der Sieg des SV Nord ist verdient, der Doppelschlag vor der Pause hat uns das Genick gebrochen", fasste Köpper das Geschehen zusammen. SVN-Co-Trainer Jürgen Wiesendorf: "Das war endlich wieder einmal ein lebhaftes, interessantes Derby. Das war auch ein Sieg für unseren erkrankten Cheftrainer Ferdi Stanetzky."

SV Nord ist im Spielaufbau und im Angriff überlegen

Anfangs vermieden beide Seiten jegliches Risiko, bis dann Julian Bumbullies freistehend am aufmerksamen SVN-Keeper Marcus Mlitzke scheiterte (14.). Das war aber keineswegs eine Initialzündung für den VfB, sondern jetzt wurden plötzlich die Norder richtig wach. Es folgten Chancen im Minutentakt für Markus Rychlik (16./20.), Dominik Donath (17.) und Pascal Weber (16.), die entweder an Torhüter Sebastian Siebenbach oder am eigenen Unvermögen scheiterten.

In der Folge kam der VfB wieder etwas besser zur Geltung. Eremias Ghebremedhin fand mit einem Kopfball in Mlitzke seinen Meister (23.), der aufgerückte Kapitän Marcel Bastians verzog aus der Drehung nur knapp (35.). Aber schon bis dahin wurde deutlich, dass die Gäste mit Thomas Knüfermann einen spielerisch und kämpferisch starken Chef im Mittelfeld und mit Markus Rychlik und Pascal Weber zwei bewegliche, lauffreudige Angreifer hatten: Vorteil SV Nord.

Dem konnte der VfB kaum Gleichwertiges entgegensetzen. Und so kam es, wie es kommen musste: Daniel Palac erzielte nach einem Zuspiel von Donath mit einem Flachschuss die Führung (44.), kaum 60 Sekunden später schickte Weber Rychlik auf die Reise, und der behielt diesmal die Nerven - 2:0.

Siebenbach - S. Röttgen, Bastians, Göbel (64. Reich), Elsche (46. Vink), Ghebremedhin, Scholl (62. Dieckerhoff), Schulz, Trebbin, Staikov, J. Bumbullies

Mlitzke - Tosun (46. Akduman), Muminovic, Yürük, Kremer, Schaumburg, Knüfermann, Palac (80. Böhm), Donath, Weber (64. Ziegler), Rychlik

In Durchgang zwei versuchte der VfB das Blatt zu wenden, doch die Fehlerquote war einfach zu hoch. Die einzig wirklich gute Möglichkeit verhinderte kurz vor der Torlinie Selami Akduman gegen Tschavdar Staikov, der zuvor Mlitzke schon ausgespielt hatte (61.). Der SVN-Schlussmann bewährte sich in der Folge noch gegen Geoffrey Reich (79./90.). Auf der Gegenseite parierte Siebenbach zweimal gegen Stefan Schaumburg (74./84.).

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