Hilden gewinnt auswärts. Kurios: Für alle drei Treffer sorgen Spieler des SV Mönchengladbach 10.

Mit zwei Freistößen bereitete Dominik Donath die beiden Treffer für den SVHilden-Nord vor.
Mit zwei Freistößen bereitete Dominik Donath die beiden Treffer für den SVHilden-Nord vor.

Mit zwei Freistößen bereitete Dominik Donath die beiden Treffer für den SVHilden-Nord vor.

Archiv Dirk Thomé

Mit zwei Freistößen bereitete Dominik Donath die beiden Treffer für den SVHilden-Nord vor.

Hilden. Im Auswärtsspiel gegen Aufsteiger SV Mönchengladbach10 startete der SV Hilden-Nord wie die Feuerwehr. Gerade lief die 4. Minute, als Gladbachs Torhüter Marc Ferfers den Schuss von Tobias Schössler noch aus dem Torwinkel fischte.

"Der Gegner machte uns zwar nach der Pause richtig zu schaffen, dennoch geht der Sieg aufgrund der ersten Halbzeit in Ordnung."

Volker Neumann, Pressesprecher SV Hilden-Nord

Alfred Ziegler, der die Vorarbeit zu dieser Chance leistete, schoss zwei Minuten darauf die flache Hereingabe von Matthias Castens im Fallen über den Querbalken. Die Gäste mussten also, kaum dass die Partie richtig Fahrt aufnahm, bereits 2:0 führen.

Nach 90 Minuten hatte der Spitzenreiter seine Pflicht dann mit einem hart erkämpften 2:1(2:1)-Sieg erfüllt. "Auf dem schwer bespielbaren Naturrasen versprangen die Bälle sehr oft. Da war ein vernünftiges Kombinationsspiel kaum möglich. So entwickelte ein reines Kampfspiel, auf das sich unsere Elf aber gut einstellte. Der Gegner machte uns zwar nach der Pause richtig zu schaffen, dennoch geht der Sieg aufgrund der ersten Halbzeit in Ordnung", so Pressesprecher Volker Neumann.

Zum Pechvogel der Partie avancierte Gladbachs Timo Mungan, der bei beiden Gegentoren (11., 44.), denen jeweils Freistöße von Nord-Kapitän Dominik Donath vorausgingen, seinem Keeper Ferfers mit unglücklichen Abwehrversuchen das Nachsehen gab. Michael Harrison glich zwischenzeitlich (13.) den 0:1-Rückstand per Kopfball nach einer Ecke seine Bruders Ulrich aus und bugsierte das Leder mit der Fußspitze vor dem herauskommenden Torhüter Sebastian Herweg an den Außenpfosten (35.).

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Mönchengladbach die Schlagzahl, drängte die im Mittelfeld nicht mehr konsequent zur Sache gehenden Hildener in die Abwehr zurück.

Herweg - Kaiser, Köppen, Schmetz, Kremer; Castens, Nendza, Salvador, Schössler (78. Eckerth) Donath (86. Vink); Ziegler (88. Baffour)

Bis auf den Kopfball von Steffen Heythausen (68.), den Donath noch soeben von der Torlinie kratzte, kam dabei wenig zwingendes heraus. Ein Verdienst der stabilen SVN-Deckung mit dem umsichtigen, kopfballstarken Sven Köppen im Zentrum. Außerdem hielt Schlussmann Herweg, was gehalten werden musste.

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