Im Hinspiel triumphierte Richrath. Doch Hilden hat sich gefestigt und will sich auf eigenem Platz besser verkaufen.

Necati Ergül bejubelt sein 1:0 im Hinspiel. Am Ende siegte Richrath 3:0.
Necati Ergül bejubelt sein 1:0 im Hinspiel. Am Ende siegte Richrath 3:0.

Necati Ergül bejubelt sein 1:0 im Hinspiel. Am Ende siegte Richrath 3:0.

Stefan Fries

Necati Ergül bejubelt sein 1:0 im Hinspiel. Am Ende siegte Richrath 3:0.

Hilden. Brisante 90 Minuten sind zu erwarten, wenn der VfB Hilden (6.) am Sonntag den TuSpo Richrath (4.) zum Derby empfängt (15 Uhr, Hoffeldstraße).

"Gleich im ersten Heimspiel stehen wir vor einer schweren Aufgabe. Bei in etwa gleicher Ausgangsposition und nur einem Punkt Unterschied, ist für mich der TuSpo Favorit", hält Hildens Trainer Heiko Köpper den Ball flach. Dazu hat er guten Grund, denn TuSpo stellt mit 39 Toren den besten Angriff der Liga. Der bewies sein Können auch beim 3:0-Sieg in Richrath, für die sich Köpper "natürlich gern revanchieren würde".

Ihn beschäftigt jedoch in erster Linie die bescheidene Leistung zuletzt beim 1:1 gegen die abstiegsgefährdete Union Nettetal. "Im Rückblick wüsste ich als Spieler ganz genau, was zu tun ist. Wir müssen uns in diesem Nachbarschaftsduell, in dem es ja irgendwie auch um Prestige und Renommee geht, mit einer ganz anderen Einstellung präsentieren", sagt Köpper. Eine gute Leitung bescheinigte er nur Ersatztorwart Sebastian Siebenbach, der sich in der Vorbereitung gegen Sebastian Herweg durchgesetzt hat, und dem aus der Kreisliga A-Reserve aufgerückten Tchavdar Staikov.

Wolfgang Bergemann trainiert auch nächste Saison bei TuSpo Richrath

Bereits vor dem Derby in Hilden hat TuSpo Richrath die Weichen für die kommende Saison gestellt: Vorstand und Trainer Wolfgang Bergemann haben sich auf die Verlängerung des Vertrags um ein weiteres Jahr verständigt. Nun kann Bergemann in Ruhe am zukünftigen Kader arbeiten. "Wir streben in Hilden einen Sieg an und sind mit einem Viertel Auge beim Spiel Krefeld-Fischeln gegen TuS Grevenbroich", sagt Bergemann. Bei einem Sieg der Richrather und gleichzeitiger Niederlage Grevenbroichs (3.) gegen den Tabellenersten rückt Richrath mit dann 31 Punkten bis bis auf einen Zähler heran.

Bergemann erwartet wie Köpper eine hochinteressante Partie, nicht nur wegen der Tabellen-Nachbarschaft. "Hilden hat - genau wie wir - eine junge, ehrgeizige Mannschaft", sagt Bergemann, der seine stärkste Elf aufs Feld schicken kann. "Wenn wir am Sonntag, anders als im Spiel gegen Dormagen, unsere Chancen effektiver nutzen, sehe ich dem Spiel optimistisch entgegen", erinnert Bergemann jedoch noch einmal an das Manko des letzten Spieltages.

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